Eishockey Olympia
Acht NHL-Profis in Krupps 35er-Kader

Bundestrainer Uwe Krupp hat 35 Spieler in sein vorläufiges Aufgebot berufen, unter ihnen auch acht NHL-Spieler. Bis zu Olympia muss der Kader noch auf 23 Akteure reduziert werden.

Bundestrainer Uwe Krupp hat 35 Spieler in sein erweitertes Aufgebot für das olympische Eishockeyturnier in Vancouver berufen. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Mittwoch mitteilte, benannte Krupp vier Torhüter, zwölf Verteidiger und 19 Stürmer für das Turnier vom 16. bis 28. Februar.

In Christian Ehrhoff (Vancouver Canucks), Marco Sturm (Boston Bruins), Dennis Seidenberg (Florida Panthers), Jochen Hecht (Buffalo Sabres), Christoph Schubert (Atlanta Thrashers), Marcel Goc, Alexander Sulzer (beide Nashville Predators) und Thomas Greiss (San Jose Sharks) stehen acht Akteure des Kaders in der nordamerikanischen Profiliga NHL unter Vertrag. Hinzu kommt Philip Gogulla (Portland Pirates) aus der AHL.

"23 Spieler haben sich, auch unter Berücksichtigung von Verletzungen, im aktuellen Saisonverlauf für den engeren, ebenfalls vorläufigen Kreis empfohlen. Ausdrücklich weise ich darauf hin, dass jeder Spieler dieses erweiterten Aufgebotes noch die Möglichkeit hat, in Vancouver aufzulaufen und selbst für Spieler, die jetzt im vorläufigen Kader nicht aufgeführt sind, muss die Tür noch nicht zu sein", sagte Krupp, der mit 23 Akteuren (3 Torhüter, 20 Feldspieler) ins Turnier gehen darf.

Nominierung von Florian Busch ist noch offen

Florian Busch von Meister Eisbären Berlin taucht nicht im 35er-Kader auf. Der DEB will zuvor mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (Dosb), der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) und dem Bundesinnenministerium (BMI) den Fall Busch erläutern und eine Ausnahmeregelung für den Spieler erreichen, weil der Stürmer nicht wie vorgeschrieben mindestens sechs Monate lang im Nada-Testpool der Kaderathleten war. Busch hatte am Dienstag die Athletenvereinbarung unterschrieben und damit den Weg für eine Rückkehr in die Nationalmannschaft freigemacht.

Busch hatte am 6. März eine Dopingkontrolle zunächst verweigert und erst später nachgeholt. Die Probe war negativ. Der Stürmer war nach einer Klage der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Verstoßes gegen die Dopingrichtlinien bis zum 21. Februar 2011 gesperrt worden. Das Schweizer Bundesgericht hatte jedoch die zweijährige Sperre durch den CAS aufgehoben.

Deutschland trifft in Vancouver in der Vorrunde auf Olympiasieger Schweden (17. Februar), Finnland (19. Februar) und Weißrussland (20. Februar).

© SID

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