Eishockey WM
DEB-Team nur in Unterzahl überzeugend

Während die deutsche Nationalmannschaft in allen anderen Statistiken bei der Eishockey-WM der Konkurrenz hinterherhinkte, lag sie wenigstens in Unterzahl im Vorderfeld.

Nach dem WM-Debakel von Bern kann Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp die Schwächen seiner Mannschaft schwarz auf weiß nachlesen. In fast allen Statistiken der Weltmeisterschaft in der Schweiz liegt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die den vorletzten Platz belegte, ganz hinten.

Einziger Pluspunkt: In Unterzahl war Krupps Team sogar besser als Weltmeister Russland. 32-mal hatte die DEB-Auswahl mindestens einen Spieler weniger auf dem Eis, kassierte aber nur vier Tore. Mit der Erfolgsquote von 87,50 Prozent lag die deutsche Mannschaft als Dritte nur hinter Österreich (91,67) und Vizeweltmeister Kanada (89,36), aber vor Russland (86,49).

In Überzahl dagegen brachte es die DEB-Auswahl nur auf vier Tore bei 35 Gelegenheiten und eine Quote von 11,43 Prozent. Lediglich die Absteiger Österreich und Ungarn waren noch schlechter (je 10,00). Kein Team war vor dem Tor ungefährlicher als Krupps Mannschaft: Nur 3,33 Prozent der Schüsse fanden den Weg ins Netz.

In den Individualstatistiken taucht einzig Torwart Dimitri Pätzold in seiner Kategorie unter den besten Zehn auf. Mit durchschnittlich 2,52 Gegentoren belegt der Goalie der Hannover Scorpions den achten Platz. Kein anderer deutscher Spieler schaffte es in irgendeiner Wertung unter die Top 20.

© SID

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