Eishockey WM
Finnland und Russland siegen souverän

Bei der Eishockey-WM in Lettland haben Finnland und Russland die Spitzenpositionen in ihrer Zwischenrundengruppe erfolgreich verteidigt. Die Finnen besiegten Norwegen 3:0, Russland bezwang die Schweiz 6:3.

Nachdem Russland und Finnland bei der Eishockey-WM in Lettland bereits die Qualifikation für das Viertelfinale in der Tasche hatten, haben beide Mitfavoriten auf den Titelgewinn am Sonntag zwei souveräne Siege gefeiert und damit die Spitzenpositionen in ihren Zwischenrunden-Gruppen erfolgreich verteidigt.

Beim 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) im Nordduell gegen Norwegen erzielten Jukka Hentunen (10.), Jussi Jokinen (34.) und Esa Pirnes (56.) in jedem Drittel jeweils einen Treffer für den Olympiazweiten Finnland, der nun am Montag gegen den ebenfalls für Viertelfinale qualifizierten Rekordweltmeister Kanada um den ersten Platz in der Gruppe E spielt.

Die Kanadier bleiben trotz einer 4:6 (1:3, 2:1, 1:2)-Niederlage in einer Neuauflage des Finale von 2005 in Wien gegen Titelverteidiger Tschechien dank der besseren Tordifferenz auf dem zweiten Platz. Für den Gruppendritten Tschechien, der mit den USA das Quartett aus der Gruppe E im Viertelfinale komplettiert, erzielten nach 4:4-Zwischenstand Jaroslav Balastik (47.) und Martin Erad (58.) die Treffer zum Sieg. Schweiz hofft weiter auf das Viertelfinale

Die Russen gewannen in der Parallelgruppe gegen den Außenseiter Schweiz 6:3 (1:0, 1:2, 4:1), der ebenso wie die Slowakei aber noch Chancen auf den Einzug in die Runde der letzten Acht hat. Die Slowaken gewannen mit ihrem nach überstandener Knieverletzung zurückgekehrten Kapitän Marian Hossa 5:2 (2:0, 2:2, 1:0) gegen Olympiasieger Schweden, derzeit Zweiter hinter Russland.

Die Russen gingen durch Danis Saripow (14.) und Denis Archipow (23.) mit 2:0 in Führung, und mussten lediglich kurz zittern, als die Schweizer durch Thierry Paterlini (23.) und Beat Forster (33.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich kamen. Dimitri Bikow (41.), Ilja Nikulin (43.), Nikolai Kulemin (58.) und Jewgeni Malkin (60.) sorgten bei einem einzigen weiteren Gegentreffer von Goran Bezina (46.) aber schließlich für den sicheren Sieg. Nur die Ukarine hat in der Gruppe F keine Chance mehr aufs Weiterkommen.

© SID

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