Eishockey WM
Finnland und Russland unter den letzten Acht

Finnland und Russland stehen bei der Eishockey-WM in Kanada im Viertelfinale. Die Skandinavier besiegten Lettland mit 2:1, die Russen siegten nach Penalties 4:3 gegen Weißrussland.

Gastgeber Kanada folgten die Titelanwärter Russland und Finnland bei der Eishockey-WM in Kanada ins Viertelfinale. Die "Sbornaja" musste beim 4:3 (0:2, 1:0, 2:1, 0:0, 1:0) gegen Weißrussland allerdings ins Penaltyschießen, das Alexej Morosow entschied. In der regulären Spielzeit hatte Superstar Alexander Owetschkin den 23-maligen Weltmeister vor einer Blamage bewahrt, als er mit zwei Toren (48./54.) einen 1:2-Rückstand in eine 3:2-Führung umwandelte. Alexej Ugarow erzwang allerdings die Verlängerung (57.).

Auch die Finnen, die mit einem 5:1 gegen die deutsche Nationalmannschaft ins Turnier gestartet waren, taten sich beim 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) gegen Lettland ebenfalls sehr schwer. Torhüter Edgars Masalskis wehrte 62 Schüsse ab und brachte die finnischen Stürmer zur Verzweiflung. Lediglich Antti Pihlström (30.) und Niko Kapanen (51.) überwanden den lettischen Schlussmann. Lauris Darzins hatte die Balten bereits nach 87 Sekunden in Führung gebracht.

Die Tschechen hatten beim 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen Weißrussland am Samstag ebenfalls erhebliche Probleme und liefen zweimal einem Rückstand hinterher. Jaroslaw Tschupris (19.) und Andrej Kostizyn (50.) brachten den Außenseiter in Führung, Tomas Rolinek (37.) und Ales Kotalik (54.) glichen jeweils aus. Den entscheidenden Penalty verwandelte Kotalik. Von der Niederlage der Weißrussen profitierten auch Schweden und die Schweiz, die somit nicht mehr von einem der ersten vier Plätze in der Gruppe E zu verdrängen sind.

Slowenien und Italien spielen um den Abstieg

Slowenien und Italien droht derweil der Abstieg. Aufsteiger Slowenien verlor erwartungsgemäß das erste Spiel der Relegation nach dem Modus "best of three" gegen Ex-Weltmeister Slowakei 1:5 (0:1, 1:4, 0:0). Auch der letztjährige WM-Zwölfte Italien unterlag zum Auftakt der Abstiegsserie gegen Frankreich 2:3 (1:1, 0:1, 1:1). Die jeweils zweiten Partien wurden in der Nacht zu Sonntag ausgetragen.

© SID

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