Eishockey WM-Kader nimmt Gestalt an
Bundestrainer Krupp sortiert aus

Bundestrainer Uwe Krupp pfeilt eine Woche vor Beginn der Weltmeisterschaften in Russland an seinem Kader und sorgt dabei weiterhin für Überraschungen.

HB HERISAU/BERLIN. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft macht eine Woche vor der Weltmeisterschaft weiter Mut. Mit dem ersten Sieg über die Schweiz seit drei Jahren überraschte die DEB-Auswahl den zuletzt acht Mal nicht besiegten Erzrivalen und auch Bundestrainer Uwe Krupp. "Jedes gute Resultat gegen die Schweiz ist im Moment unerwartet. Aber die Jungs haben gut gespielt", sagte Krupp zum Erfolg über den Olympia-Sechsten. Die Gewinner beim 3:2 in Herisau durften sich über ihren Platz im WM-Kader freuen, aus dem Krupp am Freitag ein Quartett strich - darunter erneut einen Routinier.

Dass für den Bundestrainer Namen nicht entscheidend sind, erfuhr diesmal der Kölner Verteidiger Lasse Kopitz, der am Donnerstagabend ohnehin nur noch als überzähliger Verteidiger dabei war. "Das hat auf keinen Fall mit ihm persönlich zu tun. Wir versuchen, den Gegnern entsprechend ein System aufzubauen", sagte Krupp. Dem einstigen Weltklasse-Verteidiger ist eine äußerst stabile Defensive wichtig, Kopitz sei dagegen eher ein Typ für offensive Situationen.

Immerhin fehlen Krupp in der Abwehr mit dem torgefährlichen Hannoveraner Sascha Goc und dem Kölner Kämpfer Andreas Renz bereits zwei Korsettstangen, daneben ist der Einsatz von NHL-Profi Dennis Seidenberg wegen Leistenproblemen weiter äußerst fraglich. "Ich kann nicht sagen, dass ich auf ihn warte", erklärte Krupp, der nach dem vierten Testspielsieg in Folge aber auf dem besten Weg scheint, die gewünschte Mischung für Moskau zu finden, wo auch NHL-Torjäger Marco Sturm aus familiären Gründen fehlen wird.

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