Eishockey WM
Rekordweltmeister Kanada im Eiltempo weiter

Mit einem 8:2-Erfolg über Norwegen ist Kanada ins Halbfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft eingezogen. Auch Russland und Finnland schafften den Sprung unter die letzten Vier.

Bei der Heim-WM hat Eishockey-Rekordweltmeister Kanada seine Siegesserie fortgesetzt und den 25. Titel weiter fest im Visier. Die NHL-Auswahl des Gastgebers zog mit einem 8:2 (2:1, 3:1, 3:0) gegen den krassen Außenseiter Norwegen zum sechsten Mal in Folge ins Halbfinale ein. Beim 16. WM-Erfolg nacheinander hatten die Kanadier eine halbe Stunde lang aber große Probleme mit dem Weltranglisten-14., der der deutschen Nationalmannschaft den Weg ins Viertelfinale versperrt hatte.

Auf dem Weg zum Jubiläums-Gold ist am Freitag (23.00 Uhr Mesz) in der Runde der letzten Vier Olympiasieger Schweden der nächste Gegner. Der achtmalige Weltmeister erreichte durch ein 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen Tschechien zum achten Mal in Folge das Halbfinale.

Vor 9 000 Zuschauern im Halifax Metro Centre durften die Norweger, die erstmals in einem WM-Viertelfinale standen, bis zur Hälfte der Spielzeit von einer Sensation träumen. Der Duisburger DEL-Profi Morten Ask hatte die frühe Führung der Kanadier durch das zehnte WM-Tor von Dany Heatley nach 37 Sekunden in der achten Minute ausgeglichen. Als der Augsburger Mathis Olimb nach Ryan Getzlafs Treffer (12.) in der 26. Minute das 2:2 erzielte, war es plötzlich totenstill in der Arena.

Erst Jungstar Jonathan Toews brach mit dem erneuten Führungstor den Widerstand der Norweger (30.). Einer Dreierpack von Derek Roy (35./37./52.) und die Turniertreffer vier und fünf von Rick Nash (45./51.) bescherten den Gastgebern dann noch ein standesgemäßes Resultat. In der Zwischenrunde hatte Kanada nur mit viel Mühe 2:1 gegen die extrem defensiv eingestellten "Wikinger" gewonnen.

Russland und Finnland ebenfalls weiter

Auch Russland und Finnland haben das Halbfinale erreicht. Der 23-malige WM-Champion Russland setzte sich problemlos mit 6:0 (3:0, 3:0, 0:0) gegen die Schweiz durch. Finnland gewann erst nach Verlängerung 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) gegen die USA.

© SID

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