Eishockey WM
Schweiz müht sich zu erfolgreichem WM-Auftakt

Bei der Eishockey-WM hat sich Gastgeber Schweiz zu einem knappen 1:0-Sieg gegen Abstiegskandidat Frankreich gemüht. Kanada ließ beim 6:1 gegen Weißrussland nichts anbrennen.

Gastgeber Schweiz ist äußerst mühsam in die 73. Eishockey-Weltmeisterschaft gestartet. Das Team des deutschen Trainers Ralph Krueger tat sich beim 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) in seinem ersten Gruppenspiel gegen den Abstiegskandidaten Frankreich sehr schwer. Titelanwärter Kanada begann seine Mission Gold dagegen mit einem standesgemäßen 6:1 (2:0, 0:0, 4:1) gegen Weißrussland. Aufsteiger Ungarn verpasste beim 3:4 (0:1, 1:2, 2:1) gegen Ex-Weltmeister Slowakei nur knapp eine Überraschung.

Vor 11 500 Zuschauern in Bern brachte Martin Plüss die Eidgenossen, die am Sonntag (16.15 Uhr/live im DSF) in der Gruppe B zweiter Gegner der deutschen Nationalmannschaft sind, in der zwölften Minute in Überzahl in Führung. Doch die Gastgeber, die mit ihren NHL-Profis Mark Streit und Martin Gerber erstmals seit 1998 wieder ins Halbfinale vorstoßen wollen, schafften es trotz zahlreicher Überzahlsituationen nicht, den Vorsprung auszubauen.

Kanadier legen gegen Weißrussland Auftakt nach Maß hin

Kanada erwischte dagegen in der Gruppe A in Zürich-Kloten einen Auftakt nach Maß. Jungstar Steve Stamkos von Tampa Bay Lightning brachte das Team von NHL-Trainer Lindy Ruff vor 5 252 Zuschauern mit einem Doppelpack in Führung, erzielte dabei den ersten Treffer bereits nach 65 Sekunden. Das zweite Tor (15.) markierte der 19-Jährige noch vor dem Ende des ersten Drittels in Überzahl. Jason Spezza (45.), Mike Fisher (47.) sowie der Deutsch-Kanadier Dany Heatley (51., 55.) bauten die Führung gegen den Weltranglistenneunten aus. Den Ehrentreffer der Weißrussen erzielte Michail Grabowski (53.).

Aufsteiger Ungarn gelang bei seiner Rückkehr in die Erstklassigkeit nach 70 Jahren durch Roger Holeczy (23.) nach dem frühen 0:1 von Stefan Ruzicka (2.) der Ausgleich. Nachdem Lubos Bartecko (39.) und Marcel Hossa (40.) für die vermeintliche Entscheidung zugunsten der Slowaken gesorgt hatte, stellten Imre Peterdi (43.) und Tamas Sille (55.) erneut den Gleichstand her. 13 Sekunden vor Schluss beendete Bartecko den Traum von einer Sensation.

© SID

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