Eiskunstlauf DM: Savchenko Szolkowy peilen fünften Streich an

Eiskunstlauf DM
Savchenko Szolkowy peilen fünften Streich an

Der fünfte Titel ist wohl nur reine Formsache: Bei den heute in Dresden beginnenden deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften geht das "Vorzeige-Paar" Aljona Savchenko und Robin Szolkowy als hoher Favorit ins Rennen.

Der Weg zur WM führt für Aljona Savchenko und Robin Szolkowy über Dresden. Die deutschen Paarlauf-Asse werden bei den deutschen Meisterschaften in der sächsischen Landeshauptstadt den fünften nationalen Titel holen und ihren Trainer Ingo Steuer übertrumpfen. Der Ex-Weltmeister kam an der Seite seiner damaligen Partnerin Mandy Wötzel nur auf vier erste Plätze bei nationalen Titelkämpfen.

Doch für die Europameister aus Chemnitz ist die Entscheidung in der sächsischen Elbmetropole nicht mehr als eine Formüberprüfung vor den internationalen Championaten im weiteren Verlauf des Winters. Eine Verteidigung des europäischen Titels Ende Januar in Zagreb ist fast schon Formsache, ehe die beiden Sachsen im März in Göteborg nach ihrer ersten WM-Goldmedaille greifen.

"Wir wissen, dass wir das schaffen können. Wenn wir unsere Fähigkeiten abrufen und saubere Programme laufen, können wir alle Wettbewerbe gewinnen", sagt Szolkowy zuversichtlich. Schon beim Grand-Prix-Finale im Dezember in Turin wurde die chinesische Konkurrenz klar in die Schranken verwiesen. Und das mit einem neuen linken Schlittschuh, nachdem sich die Schiene beim Training verbogen hatte, für Kufenkünstler eine sensible Angelegenheit.

Peter Liebers versucht sich am Vierfach-Toe-Loop

So eindeutig die Favoritenstellung von Savchenko/Szolkowy in der Paarlauf-Konkurrenz ist, so unklar ist die Ausgangslage in den drei übrigen Disziplinen. Speziell bei den Herren ist ein Machtvakuum entstanden, nachdem Titelverteidiger Stefan Lindemann wegen einer Leistenoperation in diesem Winter an keinem einzigen Wettbewerb teilnehmen kann.

Seit ihm bei einer Schaulauf-Gala zum Jahreswechsel in seiner Heimatstadt Berlin ein vierfacher Toe-Loop gelang, ist die Favoritenrolle an Peter Liebers vergeben. "Diesen Sprung muss ich nun aber erst im Wettkampf bestätigen", meint der 19 Jahre alte Abiturient zurückhaltend. Streitig machen könnten ihm den ersten Platz Bruder Martin sowie Clemens Brenner (beide ebenfalls Berlin).

Bei den Damen will Annette Dytrt (München) nach einjähriger Pause ihren nationalen Titel von Kristin Wieczorek aus Chemnitz zurückholen. Erstmals in der Meisterklasse startet die erst 14 Jahre alte Mannheimerin Sarah Hecken, die im Oktober mit einem Sieg beim traditionellen Nachwuchsturnier Pokal der blauen Schwerter in Chemnitz, dem ersten für deutsche Läuferinnen seit 15 Jahren, auf sich aufmerksam machte. Für große internationale Meisterschaften ist Hecken allerdings erst ab 2010 startberechtigt.

Zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen könnte es im Eistanz zwischen den Titelverteidigern Alexander Gazsi (Berlin) und Natalia Ziganschina (Chemnitz) sowie deren Vorgängern Christina und William Beier aus Dortmund kommen. Das Geschwisterpaar hatte verletzungsbedingt fast 18 Monate pausiert. Beim ersten direkten Vergleich im November in Zagreb hatten Beier/Beier knapp die Oberhand behalten.

© SID

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