Eiskunstlauf DM
Savchenko Szolkowy sorgen für Highlight bei DM

Die Titelverteidiger Aljona Savchenko und Robin Szolkowy haben bei den deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften in Dresden in der Paarlauf-Konkurrenz ein erstes Ausrufezeichen gesetzt und führen die Konkurrenz souverän an.

Eine Klasse für sich waren die Titelverteidiger Aljona Savchenko und Robin Szolkowy bei den deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften in Dresden in der Paarlauf-Konkurrenz. Die Europameister zeigten zu Klängen aus einem Bollywood-Musical bereits im Kurzprogramm ihre Klasse und setzten sich mit 77,98 Punkten vor Mari-Doris Vartmann und Florian Just (Düsseldorf/Essen) mit 47,38 Zählern sowie den Essenern Jekaterina Wasiljewa und Daniel Wende (42,98) hochüberlegen an die Spitze.

Die aktuellen Grand-Prix-Sieger und letztjährigen WM-Dritten aus Chemnitz lieferten vor rund 500 Zuschauern eine nahezu makellose Kurzkür ab. Lediglich bei einer Pirouette gab es eine leichte Ungenauigkeit, erstmals bei diesen nationalen Titelkämpfen flogen Blumen auf das Eis der Freiberger Arena.

"Wir wollen unseren zahlreichen Fans, gerade bei uns zu Hause in Sachsen, eine gute Leistung bieten", hatte Trainer Ingo Steuer bereits vor dem Wettkampf versprochen. Der fünfte nationale Titel in Serie dürfte den Olympia-Sechsten bei der Kür-Entscheidung am Sonntag (13.45 Uhr) kaum zu nehmen sein.

Christina und William Beier holen den Titel

Immerhin die dritte deutsche Meisterschaft und damit auch das Ticket für die Europameisterschaften Ende Januar in Zagreb hatten sich zuvor Christina und William Beier gesichert. Das Geschwisterpaar aus Dortmund behauptete Rang eins nach den Pflichttänzen und dem Originaltanz mit 167,85 Punkten vor den Titelverteidigern Nelli Ziganschina/Alexander Gazsi (Chemnitz/Berlin) mit 164,58 Zählern, Rang drei holten sich die Dortmunder Carolina und Daniel Hermann (151,30).

Bei den Herren setzte sich der Berliner Clemens Brummer als Charlie Chaplin mit einem fehlerfreien Vortrag und 69,30 Punkten an die Spitze eines extrem kleinen Teilnehmerfeldes mit nur sechs Startern. Dem 21-Jährigen am nächsten kamen seine Trainingskollegen, das Brüderpaar Martin und Peter Liebers mit 58,60 bzw. 56,00 Zählern. Peter, der als Favorit gehandelt wurde, stürzte beim dreifachen Axel und muss nun bei der Kür-Entscheidung am Sonntag (12.00 Uhr) eine Aufholjagd starten.

Lediglich als Zuschauer war Titelverteidiger Stefan Lindemann in die sächsische Landeshauptstadt gekommen. Der WM-Dritte von 2004 musste sich im November vergangenen Jahres einer Leistenoperation unterziehen und kann erst im kommenden Winter wieder Wettbewerbe bestreiten. Dann allerdings will er auch wieder voll angreifen: "Mein Körper hat sich jetzt ausgeruht, ich habe großen Ehrgeiz."

© SID

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