Eiskunstlauf Grand Prix
"Fall Steuer" sorgt weiter für Wirbel

Beim Grand Prix in Moskau will die DEU ohne den unerwünschten Trainer Ingo Steuer auftreten. Gegen eine einstweilige Verfügung, die Steuer die Teilnahme in Russland erlaubt, hat der Verband Widerspruch eingelegt.

Der "Fall Steuer" lässt die Deutsche Eislauf-Union (DEU) nicht zur Ruhe kommen. Damit der stasi-belastete Trainer Ingo Steuer nicht zum kommenden Grand-Prix-Wettbewerb in Moskau (23. bis 26. November) anreist und sich nicht weiterhin von Wettkampf zu Wettkampf klagt, wurden nun eine erste Maßnahme ergriffen. Gegen eine einstweilige Verfügung, die Steuer die offizielle Teilnahme in Russland erlaubt, hat der Verband am Dienstag beim Landgericht München Widerspruch eingelegt.

"Wir hoffen nun auf eine mündliche Verhandlung in der nächsten Woche. Die offiziellen Ladungsfristen lassen eine mündliche Verhandlung noch vor dem Grand Prix zu", sagte DEU-Vizepräsident Uwe Harnos dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Bei Steuers bisherigen erfolgreichen Versuchen, sich für die Nebelhorn-Trophy und für den Grand Prix von China als Betreuer des Paares Aljona Savchenko/Robin Szolkowy in die deutsche Delegation zu klagen, war dem Verband laut Harnos aus Zeitgründen keine Möglichkeit geblieben, gegen die Entscheidung des Gerichts Rechtsmittel einzulegen.

"Da gab es die einstweilige Verfügung immer erst unmittelbar vor dem Wettkampf. Jetzt haben wir eine etwas andere Situation und noch ein paar Tage Zeit. Wenn sich das Gericht beeilt, dann kann man in einer mündlichen Verhandlung zumindest einmal diskutieren", sagte Harnos und stellte für die DEU prinzipiell fest: "Für die DEU ist Steuer nicht mehr tragbar."

© SID

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