Eiskunstlauf Grand Prix
Paris gutes Pflaster für deutsche Eiskunstläufer

Auch in der Einzelkonkurrenz der Damen gelang der Repräsentantin der Deutschen Eislauf Union (DEU) beim Grand Prix in Paris ein respektables Resultat. Annette Dytrt zeigte sich stark verbessert und wurde Siebte.

Mit dem Abschneiden ihres Teams beim Grand Prix in Paris kann die Deutsche Eislauf-Union (DEU) äußerst zufrieden sein. Die deutsche Meisterin Annette Dytrt aus München belegte in einem starken Feld ebenso den siebten Platz wie das Dortmunder Geschwisterpaar Christina und William Beier im Eistanz. Hinzu kam Rang acht im Paarlauf durch Rebecca Handke und Daniel Wende (Möhnesee/Essen).

Dytrt präsentierte sich gegenüber der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf Anfang Oktober deutlich verbessert, ihr fehlte bei den Sprüngen nur der dreifache Rittberger. Der Sieg ging an die 15 Jahre alte Junioren-Weltmeisterin Mao Asada, die einen dreifachen Axel sprang. Die Japanerin feierte mit 182,42 Punkten ihren ersten Grand-Prix-Sieg vor Vizeweltmeisterin Sasha Cohen (USA/175,12) und der Weltmeisterin von 2004, Shizuka Arakawa aus Japan (173,30).

Handke/Wende durch Stürze aus der Bahn geworfen

Christina und William Beier wurden für ihr Wagnis belohnt, trotz eines Trainingsrückstandes anzutreten. Mit ihren 149,96 Punkten lagen sie nur 0,17 Punkte hinter Platz fünf. Auch der Abstand auf Rang drei der Italiener Federica Faiella/Massimo Scali betrug nur noch gut sieben Zähler. Bei der EM in Turin waren es noch 43 Punkte. Platz eins ging an die WM-Dritten Jelena Gruschina/Ruslan Gontscharow aus der Ukraine (190,07).

Für die DM-Zweiten Rebecca Handke und Daniel Wende wäre im Paarlauf mehr als der achte Rang drin gewesen, allerdings machten Stürze beim dreifachen Toeloop und beim dreifachen Wurf-Rittberger eine bessere Platzierung zunichte. In Abwesenheit der Skate-Canada-Gewinner Aljona Sawtschenko/Robin Szolkowy (Chemnitz) siegten die russischen Weltmeister Tatjana Totmijanina/Maxim Marinin. Bei den Herren setzte sich der WM-Zweite Jeffrey Buttle (Kanada) gegen Ex-Europameister Brian Joubert aus Frankreich durch.

© SID

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