Eiskunstlauf Grand Prix
Savchenko und Szolkowy in Tokio Dritte

Die Eiskunstläufer Aljona Sawchenko und Robin Szolkowy haben beim Grand-Prix-Finale in Tokio nur den dritten Platz erreicht. Die Paarlauf-Weltmeister kamen auf 200,38 Punkte.

Nach einer nicht fehlerfreien Kür haben sich die Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy beim Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer in Tokio mit dem dritten Platz begnügen müssen. Klare Sieger wurden die Ex-Weltmeister Shen Xue und Zhao Hongbo, die Chinesen stellten mit 214,25 Punkten einen inoffiziellen "Weltrekord" auf. Zweite wurden mit 201,86 Zählern ihre Landsleute Pang Qing und Tong Jian, die Europameister aus Chemnitz erliefen sich 200,38 Punkte.

Die Schützlinge von Trainer Ingo Steuer präsentierten zum zweiten Mal in diesem olympischen Winter ihre neue Kür zur Filmmusik "Jenseits von Afrika", konnten in der japanischen Hauptstadt aber nicht an ihre Premierenleistung anknüpfen. Beim Wettbewerb "Skate Canada" vor zwei Wochen in Kitchener/Ontario waren die beiden Sachsen nahezu ohne Patzer geblieben und hatten die Konkurrenz sicher beherrscht.

Letzter Olympiatest in Tallinn

Der nächste Wettkampf von Savchenko/Szolkowy sind die deutschen Meisterschaften vom 17. bis 19. Dezember in Mannheim. Als letzter Olympiatest vor den Spielen von Vancouver im Februar gelten die europäischen Titelkämpfe im Januar in Tallinn.

Bei den Herren ging der Sieg an Weltmeister Evan Lysacek. Der US-Amerikaner überholte mit 249,45 Punkten den nach dem Kurzprogramm noch führenden Japaner Daisuke Takashi, der nach einem völlig missratenen Vortrag bis auf Rang fünf zurückfiel. Die Plätze zwei und drei sicherten sich der Japaner Nobunari Oda (243,36) und Johnny Weir aus den USA (237,35).

Wie im Vorjahr setzte sich in der Damen-Konkurrenz Kim Yu-Na durch. Die Weltmeisterin aus Südkorea lag mit 188,86 Punkten knapp vor der Japanerin Miki Ando (185,94), mit 174,00 Zählern kam Akiko Suzuki (ebenfalls Japan) auf Rang drei. Bereits am Freitag hatten die ehemaligen Junioren-Weltmeister Meryl Davis und Charlie White aus den USA den Sieg im Eistanz davongetragen.

© SID

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