Eiskunstlauf International
Hecken nimmt die erste Olympia-Hürde

Eiskunstläuferin Sarah Hecken hat bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf die erste Qualifikations-Hürde auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver genommen.

Sarah Hecken hat bei der Nebelhorn-Trophy der Eiskunstläufer in Oberstdorf die erste Qualifikations-Hürde auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver übersprungen. Die 16-Jährige aus Mannheim sammelte als Siebte der Damen-Konkurrenz im Allgäu 130,73 Punkte und überbot damit erstmals die geforderte Norm von 128 Zählern. Dieses Ergebnis muss die deutsche Ex-Meisterin allerdings bei einem weiteren internationalen Wettbewerb bestätigen.

Dagegen blieb ihre zehntplatzierte Vereinskollegin Katharina Häcker (126,24) unter dieser Marke. Die deutsche Meisterin Annette Dytrt (Oberstdorf) war nur als Zuschauerin anwesend, auf einen Start hatte die gebürtige Tschechin wegen leichter Meniskusbeschwerden sicherheitshalber verzichtet.

Auch die beiden deutschen Eistanz-Paare tanzten an ihrer Olympia-Norm von 145 Punkten relativ deutlich vorbei. Die deutschen Meister Carolina und Daniel Hermann aus Dortmund kamen mit einem "Queen"-Medley mit 136,06 Punkten auf den elften Platz, 14. wurden bei ihrem Saisondebüt die Berliner Tanja Kolbe und Sascha Rabe (128, 94).

Freude über den gelungenen dreifachen Rittberger

"Ich freue mich besonders darüber, dass mir erstmals in einem großen Wettbewerb der dreifache Rittberger gelungen ist", sagte Hecken, die bis vor zwei Wochen noch an einer Angina erkrankt war. So blieben Konditionsprobleme im 800 Meter hoch gelegenen Oberstdorf nicht aus: "Zum Schluss musste ich wegen der Höhenluft ganz schön kämpfen."

Wie im Vorjahr ging der Sieg bei den Damen an Alissa Czisny. Die US-Meisterin setzte sich mit 151,40 Punkten knapp gegen Kiira Korpi aus Finnland (150,01) und die Chinesin Yan Liu (147,87) durch. Meryl Davis und Charlie White standen ihrer Teamkollegin in nichts nach und gewannen die Eistanz-Konkurrenz mit 200,46 Zählern vor Alexandra und Roman Zaretski aus Israel (169,59) sowie den Litauern Katherine Copely und Deividas Stagniunas (162,02).

Bereits am Freitag hatten die Welt- und Europameister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy aus Chemnitz hochüberlegen die Paarlauf-Konkurrenz für sich entschieden. Bei den Herren setzte sich im ersten Wettkampf nach seinem Comeback Ex-Weltmeister Stephane Lambiel aus der Schweiz durch.

© SID

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