Eiskunstlauf International
Japaner Nobunari Oda siegt bei Nebelhorn-Trophy

Der japanische Eiskunstläufer Nobunari Oda hat die erste Entscheidung bei der Nebelhorn-Trophy gewonnen. Der tschechische Europameister Tomas Verner landete nur auf Platz vier.

Mit einer Niederlage von Eiskunstlauf-Europameister Tomas Verner endete die erste Entscheidung bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf. Der Tscheche, der regelmäßig im Allgäu trainiert, musste sich in der Herren-Konkurrenz nach einer mäßigen Kür mit 197,38 Punkten und Rang vier begnügen.

Der Sieg ging an den wegen eines Verkehrsdeliktes unter Alkoholeinfluss für ein Jahr gesperrten Japaners Nobunari Oda, der sich mit 224,67 Zählern vor Verners Landsmann Michal Brezina (220, 29) und Yannick Ponsero aus Frankreich (197,71). Als bester deutscher Läufer kam der Berliner Peter Liebers (166,06) auf den neunten Platz. Der 20-Jährige konnte sich damit gegenüber dem Kurzprogramm (Rang 13) um vier Positionen verbessern.

Guter Start für Anette Dytrt

Lokalmatadorin Annette Dytrt hingegen war bereits am Mittag passabel in die Damen-Konkurrenz gestartet. Die viermalige deutsche Eiskunstlauf-Meisterin geht nach einem soliden Kurzprogramm mit 46, 98 Punkten als Fünfte in die Kür-Entscheidung am Samstag (9.00 Uhr).

Mit dem Sieg wird die 25-Jährige allerdings nichts zu tun haben. Rang eins sicherte sich im Zwischenklassement Alissa Czisny (56,55). Der US-Amerikanerin am nächsten kamen die letztjährige EM-Dritte Laura Lepisto aus Finnland (55,04) sowie die Japanerin Akiko Suzuki (55,02).

Weit unter ihren Möglichkeiten blieben die vier übrigen Starterinnen der Deutschen Eislauf-Union (DEU). Zehnte wurde Katharina Häcker aus Mannheim (41,16), unmittelbar gefolgt von der Oberstdorferin Kristin Wieczorek (36,73) und der deutschen Meisterin Sarah Hecken aus Mannheim (36,18). Constanze Paulinus aus Erfurt (33,96) wurde unter 22 Teilnehmerinnen 15.

Erster Start, erster Erfolg - völlig ungefährdet haben Aljona Savchenko und Robin Szolkowy ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Die Paarlauf-Weltmeister kamen bei der Premiere ihrer neuen Kür zur Filmmusik "Schindlers Liste" auf 183,22 Punkte und ließen damit den Russen Maria Muchortowa und Maxim Trankow (168,80) sowie ihren Trainingskollegen Tatjana Wolososchar und Stanislaw Morosow (156,08) keine Chance.

Die beiden Chemnitzer begeisterten das Publikum insbesondere mit schwierigen und spektakulären Hebungen, auch bei den geworfenen Sprüngen präsentierten sie sich fast fehlerfrei. Lediglich bei den Pirouetten lief es manchmal im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht richtig rund.

© SID

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