Eiskunstlauf International: Stawiski legt Einspruch gegen Gefängnisstrafe ein

Eiskunstlauf International
Stawiski legt Einspruch gegen Gefängnisstrafe ein

Maxim Stawiski, Eistanz-Weltmeister 2006 und 2007, hat Einspruch gegen seine Gefängnisstrafe eingelegt. Stawiski hatte 2007 bei einem Unfall einen 23-Jährigen Mann getötet.

Der frühere Eistanz-Weltmeister Maxim Stawiski hat erwartungsgemäß Einspruch gegen seine Gefängnisstrafe eingelegt. Ein Gericht im bulgarischen Burgas hatte den gebürtigen Russen wegen Trunkenheit am Steuer mit Todesfolge zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt.

Stawiski hatte bei dem Autounfall im August 2007 an der bulgarischen Schwarzmeerküste einen 23-jährigen Mann getötet und eine 18-jährige Frau schwer verletzt. Der Alkoholspiegel des Eistänzers hatte mit 1,1 Promille über dem in Bulgarien erlaubten Limit von 0,5 gelegen. An die Familie des Toten musste Stawiski 90 000 Euro Entschädigung zahlen. Die Frau, die immer noch an den Folgen des Unfalls leidet, bekam 40 000 Euro.

Stawiski hatte 2006 und 2007 an der Seite seiner Partnerin und Freundin Albena Denkowa WM-Gold gewonnen. Nach dem Unfall verzichtete das Duo im vergangenen Jahr auf eine Titelverteidigung bei der WM in Göteborg.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%