Eiskunstlauf National
Deutsche Eislauf-Union mit Finanzproblemen

Die Finanzprobleme der Deutschen Eislauf-Union nehmen offenbar kein Ende. Drei Wochen nach dem Rücktritt des Präsidiums und der Wahl eines neuen Führungsgremiums kann der Verband keine Kader-Lehrgänge mehr bezahlen.

Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) hat mit immer größeren Finanzproblemen zu kämpfen. Rund drei Wochen nach dem Rücktritt des Präsidiums und der Wahl eines neuen Führungsgremiums kann der Verband bis auf Weiteres keine Lehrgänge für die Kaderläufer mehr finanzieren. Die Athleten müssen sich derzeit mit ihren Trainingseinheiten in den heimatlichen Stützpunkten begnügen.

Nach dem schwachen Abschneiden der deutschen Läufer bei den Olympischen Winterspielen in Turin waren die Fördergelder seitens des Bundesinnenministeriums drastisch zusammengestrichen worden. Wegen der prekären Situation war dem alten Vorstand unter der Führung von Reinhard Mirmseker auf der DEU-Mitgliederversammlung Ende Juli in Freising die Entlastung verweigert worden.

Zusammenarbeit mit Steuer noch unklar

Der neue Präsident Dieter Hillebrandt aus Berchtesgaden will sich in Absprache mit seinen Vorstandskollegen derzeit noch nicht zur aktuellen Lage der DEU äußern. Auch ob und wie die DEU mit dem stasi-belasteten Paarlauftrainer Ingo Steuer zusammenarbeiten will, ist noch völlig unklar.

Steuers Schützlinge, die Vize-Europameister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, planen ihr Saisondebüt Ende September bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf. Dort werden die beiden Chemnitzer unter anderem auf die deutsche Einzel-Meisterin Annette Dytrt (München) treffen, die im Paarlauf mit dem Berliner Norman Jeschke eine zweite Karriere starten will.

© SID

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