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Steuers Stasi-Historie angeblich seit 1998 bekannt

Angeblich soll das Bundesinnenministerium bereits seit den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano über den Inhalt der Stasi-Akten von Eiskunstlauf-Trainer Ingo Steuer informiert sein.

Die angebliche Stasi-Vergangenheit von Ingo Steuer war dem Bundesinnenministerium (BMI) offenbar schon länger bekannt. Bereits seit 1998 soll das BMI über die Stasi-Akte des Eiskunstlauf-Trainers informiert sein. Das meldet "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Demnach habe das BMI nach den Olympischen Winterspielen in Nagano bei der Berliner Gauck-Behörde eine Anfrage gestellt, weil der Paarlauf-Dritte mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt werden sollte. Nach einer Überprüfung lehnte das Bundespräsidialamt die Auszeichnung des ehemaligen Paarlauf-Weltmeister ab, der als IM "Torsten" zwischen 1985 und 1989 bei der Stasi geführt wurde.

Der 39 Jahre alte Coach, der bei den in fünf Tagen beginnenden Spielen von Turin die EM-Zweiten Aljona Savchenko und Robin Szolkowy aus Chemnitz betreuen will, kämpft derzeit mit juristischen Mitteln gegen seine Ausbootung aus dem deutschen Olympia-Team. Eine Entscheidung darüber soll am Montag (12.00 Uhr) das Landgericht Berlin-Charlottenburg fällen.

© SID

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