Eiskunstlauf Olympia
Autodiebstahl kostet Lutai Olympiateilnahme

"Wegen der Verletzung ethischer Normen" ist Eiskunstläufer Andrej Lutai von den Olympischen Spielen in Vancouver ausgeschlossen. Der Russe war in einen Autodiebstahl verwickelt.

Seine Verwicklung in einen Autodiebstahl in New York hat den russischen Eiskunstläufer Andrej Lutai seinen Traum vom Start bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gekostet. Der russische Eislaufverband Rfsf hat den 23-Jährigen am Montag "wegen der Verletzung ethischer Normen" für ein Jahr bis zum 15. November 2010 aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen. Das teilte der Verband in einer Presseerklärung mit.

Der WM-Neunte war in der vorigen Woche in Lake Placid wegen Autodiebstahls und Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Nach mehreren Tagen in Untersuchungshaft war er auf freien Fuß gesetzt und nach Russland geschickt worden. Lutai war in einem Auto gefasst worden, dass als gestohlen gemeldet war.

© SID

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