Eiskunstlauf Olympia
Eiskunstlauf-Talent Hecken muss um Olympia bangen

Für Eiskunstläuferin Sarah Hecken sind die Olympischen Spiele in weite Ferne gerückt. Beim Grand Prix in Lake Placid liegt das Talent nach dem Kurzprogramm auf dem letzten Platz.

Bei ihrem Kampf um die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Vancouver hat Eiskunstläuferin Sarah Hecken einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Beim Grand-Prix-Wettbewerb Skate America in Lake Placid nimmt die Mannheimerin nach dem Kurzprogramm der Damen-Konkurrenz mit 43,86 Punkten nur den zwölften und letzten Platz ein.

Die 16 Jahre alte Schülerin verpatzte ihre Kombination aus dreifachem Toe-Loop und dreifachem Toe-Loop und büßte damit wertvolle Zähler ein. Die ungewohnte Kulisse mit 5 000 Besuchern hatte die Grand-Prix-Debütantin nach eigenem Bekunden nervös gemacht: "Ich bin noch nie vor so vielen Zuschauern gelaufen."

Weltmeisterin Kim Yu-Na in Führung

Die Veranstaltung in der Olympiastadt von 1932 und 1980 ist für Hecken die letzte Chance, die Olympianorm von 128 Punkten ein zweites Mal zu überbieten. Erstmals war ihr dies Ende September bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf gelungen. Bei einem weiteren Wettbewerb in Nizza hatte sie wegen technischer Probleme (Kufenbruch) schon beim Einlaufen aufgeben müssen.

Die Führung übernahm mit dem inoffiziellen Kurzprogramm-Weltrekord von 76,28 Punkten Weltmeisterin Kim Yu-Na aus Südkorea. Die Herren-Konkurrenz gewann Weltmeister Evan Lysacek aus den USA, die Ex-Weltmeister Shen Xue und Zhao Hongbo setzten sich im Paarlauf durch.

© SID

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