Eiskunstlauf Olympia
Steuer leitet rechtliche Schritte ein

Mit einer einstweiligen Verfügung will sich Ingo Steuer wieder ins Olympia-Team klagen. Der Eiskunstlauf-Trainer war wegen Stasi-Kontakten vom NOK aus dem Aufgebot gestrichen worden.

Ingo Steuer hat Olympia noch nicht aus den Augen verloren. Der wegen Stasi-Verwicklungen aus dem Olympia-Team gestrichene Eiskunstlauf-Trainer will sich nach Turin klagen. Das bestätigte Steuers Anwältin Karla Vogt-Röller im MDR. Steuer möchte eine einstweilige Verfügung erwirken und das Nationale Olympische Komitee (NOK) zwingen, ihn bis 31. Januar nachzunominieren. Allerdings ist die Akkreditierungsfrist am Freitag abgelaufen.

Steuer will die EM-Silbermedaillengewinner Aljona Savchenko und Robin Szolkowy unbedingt selbst betreuen. Das Paar zog unterdessen seine Ankündigung, ohne ihren Trainer Steuer nicht bei den Spielen zu starten, zurück. "Wir haben einen sportlichen Auftrag und wollen mit unserer Leistung auch ein Zeichen setzen. Wir wollen auch für unseren Trainer laufen", sagte Szolkowy. Am Vortag hatte Savchenko einen Start ohne ihren Trainer noch kategorisch abgelehnt.

Der 39 Jahre alte Steuer war wegen Stasi-Kontakten in seiner Zeit als Sportler aus dem Olympia-Team gestrichen worden. Er beteuert jedoch, "nichts Böses getan zu haben".

© SID

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