Eiskunstlauf WM
Beier Beier landen bei Eiskunstlauf-WM auf Rang 13

Die deutschen Eistanz-Meister Christina und William Beier haben bei den Weltmeisterschaften in Calgary Rang 13 belegt. Der Titel holten Albena Denkowa und Maxim Stawiski erstmals seit 110 Jahren nach Bulgarien.

Die deutschen Eistanz-Meister Christina und William Beier haben bei den Weltmeisterschaften in Calgary einen beachtlichen 13. Rang belegt. Das Geschwisterpaar aus Dortmund verbesserte sich gegenüber den letztjährigen Welttitelkämpfen in Moskau mit ihrer Kür zu einem Beatles-Medley gleich um sieben Plätze.

"Es ist supergut, dass wir unsere unsere persönliche Bestleistung überboten haben. Wir sind mit unserer Leistung zufrieden und fahren voller Selbstvertrauen nach Hause", sagte Christina, die mit ihrem Bruder die Olympia-Qualifikation für Turin knapp verpasst hatte. 2010, so glaubt Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union (DEU), wird das nicht mehr passieren: "Die Beiden gehen ihren Weg wie echte Profis und arbeiten hart. Im nächsten Jahr sehe ich sie in Europa in den Top-Ten."

Historischer Sieg für Bulgariens Eistänzer

Mit dem ersten Weltmeistertitel für Bulgarien seit 110 Jahren schrieben Albena Denkowa und Maxim Stawiski indes Eiskunstlauf-Geschichte. Nach dem besten Pflicht- und dem besten Originaltanz reichte den beiden Eistänzern aus Sofia die drittbeste Kür, um im Saddledome von Calgary die Goldmedaille zu gewinnen. Mit 199,14 Punkten verwiesen die Olympia-Fünften von Turin die kanadischen Lokalmatadoren Marie-France Dubreuil und Patrice Lauzon (198,69) sowie die letztjährigen Vize-Weltmeister Tanith Belbin und Benjamin Agosto aus den USA (196,74) auf die Plätze zwei und drei.

"Ich denke, unser Sieg wird in Bulgarien den Alkoholverkauf ankurbeln", scherzte der gebürtige Russe Stawiski nach dem etwas unerwarteten Triumph vor 8 000 Zuschauern. Seit zehn Jahren ein Tanzpaar auf dem Eis, profitierten die neuen Titelträger aber auch von den Absagen der russischen Olympiasieger Tatjana Nawka und Roman Kostomarow sowie der Bronzemedaillengewinner Jelena Gruschina und Ruslan Gontscharow aus der Ukraine.

Der großen Freude in Bulgarien tat dies allerdings keinen Abbruch. Denkowa: "Es ist ein ganz wertvoller Erfolg für unser Heimatland. Ich glaube, jeder zu Hause feiert jetzt eine große Party." Ob die beiden Routiniers - Stawiski ist 28, Denkowa bereits 31 Jahre alt - ihre Wettkampfkarriere fortsetzen wollen, ließen sie zunächst noch offen. "Wir fühlen uns noch jung, aber wir müssen mit unseren Trainern Natalia Linitschuk und Gennadi Karponossow reden", sagte Stawiski.

© SID

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