Eiskunstlauf WM
Lindemann verzichtet auf Start bei Eiskunstlauf-WM

Der Deutsche Meister Stefan Lindemann zieht seine Konsequenzen aus dem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Winterspielen in Turin und wird nicht bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Calgary starten.

Der Deutsche Meister Stefan Lindemann hat sich gegen einen Start bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften vom 20. bis 26. März in Calgary entschieden und nimmt sich stattdessen eine Auszeit vom Eis. Grund für diese Entscheidung ist das enttäuschende Abschneiden bei den Olympischen Winterspielen von Turin, bei denen Lindemann deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb. Das bestätigte seine Trainerin Ilona Schindler dem Mitteldeutschen Rundfunk.

"Es hat eigentlich keinen Zweck, dass Stefan sich in seiner augenblicklichen Verfassung bei der WM abwatschen lässt", hatte die Betreuerin des Erfurters schon in Turin gesagt und damit die WM-Absage angedeutet. Lindemann hatte nach schwachen Vorstellungen im Palavela nur den 21. Platz belegt, schon bei den europäischen Titelkämpfen im Januar in Lyon war er nicht über Rang zwölf hinausgekommen.

Ersetzt wird der 25-Jährige bei der WM voraussichtlich durch den deutschen Vize-Meister Silvio Smalun. Der Oberstdorfer hatte als EM-Achter die Olympianorm erfüllt, konnte jedoch nicht für Turin nominiert werden, da der einzige deutsche Startplatz bereits an Lindemann vergeben war.

© SID

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