Eisschnelllauf DM
Beckert, Angermüller und Weber holen Double

Monique Angermüller hat sich bei den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Erfurt den zweiten Titel gesichert. Auch Stephanie Beckert und Marco Weber siegten zum zweiten Mal.

Team-Olympiasiegerin Stephanie Beckert hat beim Eisschnelllauf-Saisonauftakt in Erfurt eines der wenigen Glanzlichter gesetzt. Die dreifache Medaillengewinnerin von Vancouver gewann auf heimischem Eis die 5000m in guten 7:00,93 Minuten und holte damit zwei Tage nach ihrem 3 000-m-Sieg ihren zweiten Titel in Erfurt. Beckert war knapp 23 Sekunden schneller als die zweitplatzierte Dresdnerin Jennifer Bay (7:23,79).

"Ich war direkt gut im Rhythmus. Ich wollte einfach einen guten Lauf hinlegen. Schön, dass dann auch noch so eine Zeit dabei herausgekommen ist", sagte Beckert.

Wolf auf Platz zwei

Auch der Berlinerin Monique Angermüller und dem Münchner Marco Weber gelang in Erfurt das Double. Nach dem Sieg im 1 500-m-Rennen zum Auftakt gewann die 26-Jährige Angermüller auch über 1000m und wiederholte in 1:17,17 Minuten ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Angermüller verwies 500-m-Weltrekordlerin Jenny Wolf (Berlin/1:17,47) und die Erfurterin Judith Hesse (1:18,47) auf die Plätze zwei und drei.

"Das war sehr schön. Trotz eines schlechten Starts habe ich eine sehr gute Zeit erreicht. Schön auch, dass ich Jenny schlagen konnte", sagte Angermüller, und auch Wolf war zufrieden: "Das war für mich als 500-m-Spezialistin eine gute Zeit."

Weber schon Sieger über 5000m

Weber setzte sich über 10.000m in 13:37,63 Minuten souverän durch, nachdem er bereits über die halb so lange Distanz gewonnen hatte. Zweiter wurde Alexej Baumgärtner aus Chemnitz (13:48,12) vor dem Inzeller Moritz Geisreiter (13:52,33).

Den langen Sprint bei den Männern gewann Samuel Schwarz. Der Berliner sicherte sich in 1:10,30 Minuten seinen insgesamt achten nationalen Titel. Er ließ den Dresdner Frank Steiner (1:11,50) und 500-m-Meister Nico Ihle aus Chemnitz (1:11,85) hinter sich.

Auch der dritte Tag der Titelkämpfe stieß kaum auf Interesse. Nur etwa 150 Zuschauer fanden den Weg in die Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle. Die erste ernsthafte Standortbestimmung erfolgt am kommenden Wochenende in Heerenveen, wo die Weltcup-Serie beginnt. Eine Woche später macht sie in Berlin zum einzigen Mal in dieser Saison Station in Deutschland.

© SID

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