Eisschnelllauf International
Friesinger bleibt erstmals unter 38 Sekunden

Zum ersten Mal in ihrer Karriere ist Eisschnellläuferin Anni Friesinger in einem 500m-Rennen unter der 38-Sekunden-Grenze geblieben. Die Weltmeisterin lief die Strecke in einem Testrennen in Calagary in 37,77 Sekunden.

Sprintweltmeisterin Anni Friesinger hat auf dem Super-Eis von Calgary über 500m in 37,77 Sekunden die Jahresweltbestzeit der Berlinerin Jenny Wolf eingestellt und erstmals in ihrer Laufbahn die 38-Sekunden-Grenze durchbrochen. Friesingers alte Bestzeit stand bei 38,05 Sekunden. Wolf hatte ihre Klassezeit im November beim Weltcup in Berlin aufgestellt. Bei den Testrennen zur Vorbereitung auf das Weltcupfinale am kommenden Wochenende in der kanadischen Olympiastadt fielen reihenweise persönliche Bestzeiten.

Drei Tage nach ihrem 35. Geburtstag verbesserte Olympiasiegerin Claudia Pechstein (Berlin) auf der für sie ungewohnten 1 000-m-Distanz ihre persönliche Bestmarke auf 1:16,00 Minuten und lag damit nur hinter Kanadas Weltrekordlerin Cindy Klassen, die in 1:14,02 Jahresweltbestzeit lief, und Allround-Weltmeisterin Ireen Wüst (Niederlande/1:14,70).

Weltrekord in Gefahr

Auch die deutschen Herren unterboten eigene Bestleistungen. Samuel Schwarz (Berlin) schrammte als Siebter in 1:09,21 Minuten nur um 0,08 Sekunden am sechs Jahre alten deutschen Rekord von Michael Künzel vorbei. Der Kanadier Denny Morrison verpasste als Sieger in 1:07,35 den Weltrekord von Olympiasieger Shani Davis (USA) nur um 0,32 Sekunden.

Über 1500m verfehlte Davis in 1:43,01 Minuten seinen eigenen Weltrekord nur um 0,33 Sekunden. Der Erfurter Robert Lehmann steigerte sich auf gute 1:46,70 Minuten.

© SID

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