Eisschnelllauf National
Ärzte wollen Pechstein helfen

Zahlreiche Mediziner wollen Claudia Pechstein bei der Suche nach Gründen für ihre erhöhten Blutwerte helfen. Das erklärte der Manager der wegen Blutdopings gesperrten Athletin.

Claudia Pechstein bekommt angeblich zahlreiche Anfragen von Experten, die ihr auf der Suche nach medizinischen Gründen für ihre überhöhten Blutwerte helfen wollen. "Es ist der Wahnsinn, wie viele renommierte Mediziner sich täglich bei Claudia melden", sagte Pechsteins Manager Ralf Grengel: "Wir werden uns nach Renommee die passenden Experten heraussuchen und natürlich auch mehrgleisig fahren." Namen wollte Grengel nicht nennen, "damit sie in Ruhe arbeiten können".

Pechstein, die vom Eislauf-Weltverband ISU ohne positiven Befund wegen Blutdopings für zwei Jahre gesperrt worden ist, hält die Indizienkette der ISU für nicht ausreichend und führt an, dass die vom Weltverband angeführten erhöhten Retikulozyten-Werte in ihrem Blut auch in Erkrankungen oder Anomalien ihren Ursprung haben könnten.

Pechstein befürchtet allerdings, dass trotz zahlreicher Untersuchungen kein Ergebnis zu finden sein wird. "Angeblich kann es zehntausende von Mutationen der Blutanomalien geben. Das würde bedeuten, nach der berühmten Nadel im Heuhaufen zu suchen. Von daher gibt es auch einige Experten, die es für möglich halten, dass das Rätsel nie gelöst wird. Aber kann man mir dies zum Vorwurf machen?", schreibt sie auf ihrer Homepage (www.claudia-pechstein.de)

© SID

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