Eisschnelllauf National
Bach: Keine Gefahr für indirekten Dopingbeweis

Thomas Bach, Präsident des Dosb, sieht auch nach einem etwaigen Freispruch für Eisschnellläuferin Claudia Pechstein die Anwendbarkeit des indirekten Dopingbeweises nicht in Gefahr.

Dosb-Präsident Thomas Bach sieht die Anwendbarkeit des indirekten Dopingbeweises auch nach dem Urteilsspruch im Fall von Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein nicht in Gefahr. "Wir sehen dem Urteil mit Spannung entgegen. Unabhängig vom Ausgang des Einzelfalls kann ich mir wegen der klaren Regeln nicht vorstellen, dass das Urteil den indirekten Beweis grundsätzlich verwirft", sagte Bach auf SID-Anfrage: "Dies wäre im Übrigen ein herber Rückschlag in unserem Kampf gegen Doping und deshalb für die olympische Bewegung schwer hinnehmbar."

Bach, der auch Vorsitzender der Berufungskammer beim Internationalen Sportgerichtshof CAS ist, besitzt noch keine Kenntnis über das Urteil. Der CAS will am Mittwoch seine Entscheidung im Fall Pechstein veröffentlichen. Die fünfmalige Olympiasiegerin wurde vom Eislauf-Weltverband ISU aufgrund von Indizien ohne konkreten Dopingbefund gesperrt. Es ist der erste internationale Fall, in dem der Dopingnachweis indirekt geführt wurde.

© SID

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