Eisschnelllauf National
Claudia Pechstein kämpft um ihre Karriere

Die des Blutdopings beschuldigte Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat gegen ihre Zwei-Jahres-Sperre beim internationalen Sport-Gerichtshof CAS fristgerecht Einspruch eingelegt.

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat beim internationalen Sport-Gerichtshof CAS in Lausanne fristgerecht Einspruch gegen ihre Zwei-Jahres-Sperre eingelegt. Zudem reichten ihre Anwälte eine einstweilige Verfügung gegen das Trainingsverbot ein, das gegen sie im Zusammenhang mit der Sperre verhängt worden war. Dies bestätigte Gerd Heinze, Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg), am Mittwoch.

Der Eislauf-Weltverband ISU hatte Pechstein am 3. Juli wegen Blutdopings für zwei Jahre gesperrt. Die Berlinerin hielt damit die Einspruchsfrist von 21 Tagen ein. Im Falle ihres Trainingsverbots hofft sie auf eine CAS-Entscheidung innerhalb einer Woche. Ein Richterspruch dazu ist unabhängig von einem Entscheid zur Zwei-Jahres-Sperre, der für den Herbst erwartet wird.

Pechstein bestreitet die Einnahme unerlaubter Mittel vehement. Obwohl die ISU den Dopingnachweis nur indirekt, ohne positive Dopingprobe, geführt hatte, darf die 37-Jährige dem Code der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) zufolge auch nicht mehr an Trainingsmaßnahmen des Verbandes teilnehmen. Pechstein sieht dadurch selbst im Falle eines Freispruchs im Hauptverfahren ihre angestrebte Teilnahme an den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver massiv gefährdet.

© SID

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