Eisschnelllauf National
Desg stärkt Eisschnelllauf-Trainer den Rücken

Trotz der enttäuschenden Leistungen der Eisschnelllauf-Männer in der olympischen Saison, plant die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft weiter mit Bundestrainer Bart Schouten.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) plant trotz des enttäuschenden Abschneidens der deutschen Männer in der olympischen Saison weiter mit Bundestrainer Bart Schouten. "Natürlich hat er eine Zukunft bei uns. Man darf nicht vergessen, dass er viele Impulse gesetzt hat", sagte Desg-Präsident Gerd Heinze, fügte aber hinzu: "Dass diese Impulse sich nicht als so wirksam zeigen, wie wir uns das gewünscht haben, ist natürlich schade."

Bislang haben sich in vier Weltcups nur Marco Weber (München/5000m) und Samuel Schwarz (Berlin/1000m) für die Winterspiele in Vancouver qualifiziert. Dem Männerteam, das am Sonntag beim Weltcup in Calgary trotz deutschen Rekords nur Rang acht belegt hatte, droht mehr denn je das Olympia-Aus. "Die Männer haben sich gesteigert, aber zufriedenstellend ist das immer noch nicht", sagte Heinze.

Der Niederländer Schouten, der Derek Parra 2002 in Salt Lake City und Chad Hedrick (beide USA) 2006 in Turin zu Olympiasiegen geführt hatte, ist seit Sommer 2006 Männer-Bundestrainer und hatte zu Beginn seiner Amtszeit "mindestens eine Teammedaille" als Ziel ausgegeben. Seitdem versuchen seine Läufer allerdings vergeblich, Kontakt zur Weltspitze zu knüpfen. Einziger großer Erfolg war Team-Bronze bei der Einzelstrecken-WM 2008 in Nagano. Schoutens Vertrag läuft nach den Winterspielen in Vancouver aus.

© SID

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