Eisschnelllauf National
Friesinger-Coach Romme bekommt Honorarvertrag

Der Streit zwischen Anni Friesinger und der Desg um die Bezahlung von ihrem Trainer Gianni Romme ist beendet. Der Niederländer bekommt vom nationalen Verband einen Honorarvertrag mit einjähriger Laufzeit.

Anni Friesinger kann sich jetzt wieder auf den Sport konzentrieren: Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) und der Trainer von Friesinger, Gianni Romme, haben sich nach den Streitigkeiten der vergangenen Zeit über Rommes Bezahlung letztendlich einigen können. Der Niederländer bekommt von der Desg einen Honorarvertrag über ein Jahr. Dies wurde am Freitagmorgen bekannt gegeben.

Damit kann der 33-Jährige Team-Olympiasiegerin Friesinger bereits beim Weltcup am Wochenende in Berlin als Trainer betreuen. "Ich freue mich, dass ich Anni bei Rennen jetzt auch auf dem Eis betreuen kann. Das gibt ein besseres Gefühl", sagte Romme, der neben seinem Honorar alle Aufwendungen für den Verband wie Hotel- oder Fahrtkosten bezahlt bekommt. Eine weitere Zusammenarbeit über das Vertragsende hinaus ist möglich: "Ich habe Lust, Anni auch nächstes Jahr zu betreuen."

"Gianni Romme hat das Angebot des Verbandes akzeptiert, wir sind sehr froh", sagte Verbandschef Gerd Heinze, der die Position der Desg in der Angelegenheit noch einmal verteidigte: "Man hat gesehen, dass man sich für so eine Entscheidung Zeit nehmen muss." Heinze hatte mit Friesingers Manager Klaus Kärcher am Freitag in Berlin anderthalb Stunden verhandelt.

© SID

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