Eisschnelllauf National
Friesinger liebäugelt mit Wettkämpfen nach 2010

Anni Frisinger denkt darüber nach, auch nach den Olympischen Winterspielen 2010 ihre Eisschnelllauf-Karriere fortzusetzen. Besonders die Heim-WM 2011 in Inzell würde sie reizen.

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger hat Hoffnungen gemacht, ihre Karriere auch nach den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver fortzusetzen. "Nach Olympia muss man erst einmal sehen, was die Gesundheit sagt und ob ich noch Lust auf Sport habe. Heute würde ich sagen: ja", erklärte die 32-Jährige im Interview mit der Welt am Sonntag.

Besonders die Heim-WM 2011 in Inzell würde sie reizen, sagte Friesinger: "Vor allem wenn die geplante Halle gebaut würde, wäre das ein Grund, noch ein Jahr dranzuhängen."

Ihr Kinderwunsch müsste dann erst einmal hinten anstehen. "Meine Uhr tickt zwar, mit Anfang dreißig ist aber noch genug Zeit für viele Kinder", sagte Friesinger, die nach einer Knie-Operation rechtzeitig zum Weltcupfinale in Salt Lake City (6. bis 8. März) und der Einzelstrecken-WM in Vancouver (12. bis 15. März) wieder in Form gekommen ist.

Friesinger begrüßt strenge Anti-Doping-Maßnahmen

Unterdessen hat sich die Top-Athletin in der allgemeinen Diskussion über die Meldepflichten im Anti-Doping-Kampf hinter die strengen Vorgaben gestellt. Es gehe darum, mit dem Adams-Meldesystem das Netz engmaschiger zu machen, "damit die schwarzen Schafe hängen bleiben", meinte Friesinger.

Die verspätet abgebenen Dopingproben der Hoffenheimer Fußball-Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker könne sie daher nicht nachvollziehen: "Auf diesem Gebiet darf man nicht naiv sein. Wer in der ersten Liga oder bei Olympia spielen will, muss sich an die Regeln halten. Das ist doch ganz banal."

© SID

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