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Pechstein stellt Autobiografie vor

Claudia Pechstein hat am Montag in Berlin ihre Autobiografie vorgestellt. Neben ihren Selbstmordgedanken äußert die Berlinerin darin auch Kritik an Dosb-Präsident Thomas Bach.

Claudia Pechstein stellte am Montag im Berliner Regent-Hotel am Gendarmenmarkt ihre Autobiografie "Von Gold und Blut - Mein Leben zwischen Olymp und Hölle" vor. Darin spricht die Berlinerin über ihre Selbstmordgedanken und ihre Glaubwürdigkeit und übt Kritik an Dosb-Präsident Thomas Bach. "Er hätte sich auf jeden Fall nicht so zurückzulehnen zu brauchen und so tun müssen, als ob ihn das alles nichts angehen würde. Er hat nie die richtigen Worte gefunden, und ich denke, er hätte in der Position, die er auch im CAS bekleidet, mehr Einfluss nehmen können", sagte Pechstein in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

In ihrem ersten Kapitel schreibt die 38-Jährige, dass sie sich im Zuge Ihres Dopingfalles selbst das Leben nehmen wollte. Beim Schreiben sei Pechstein "immer noch die eine oder andere Träne gekommen. Wenn ich so etwas von anderen Leuten gelesen habe, fand ich das selbst schockierend. Aber ich habe damals für mich keinen Ausweg mehr gesehen und bin selbst in diese Situation geraten."

Ein konkretes Datum für den betreffenden Tag nennt Pechstein nicht. Ihr Manager sei es damals gewesen, der ihr "noch schnell genug den Kopf gewaschen hat."

© SID

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