Eisschnelllauf National
Pechstein will "kämpfen bis zum Letzten"

Claudia Pechstein hat nochmals betont, gegen ihre drohende Sperre wegen Dopings kämpfen zu wollen. Zudem erhebt sie erneut schwere Vorwürfe gegen den Eislauf-Weltverband ISU.

Die wegen Dopingverdachts gesperrte Eisschnellläuferin Claudia Pechstein will mit allen Mitteln ihre Rehabilitierung erreichen. Sie werde "kämpfen bis zum Letzten", sagte Pechstein am Dienstag in der N24-Sendung "Links-Rechts". Vor der für kommende Woche erwarteten Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS erhebt die fünfmalige Olympiasiegerin erneut schwere Vorwürfe gegen den Eislauf-Weltverband ISU.

"Die ISU hat mir im Grunde genommen das ganze Leben kaputtgemacht. Innerhalb von einer Minute dreißig, sag ich jetzt mal", sagte Pechstein. Die Sponsoren hätten alle Verträge erst mal ausgesetzt. Im Augenblick zahle sie nur Rechnungen, sagte Pechstein.

"Angst, den Job zu verlieren"

Bei einem Schuldspruch drohe ihr zudem im schlimmsten Fall das Ende ihrer Laufbahn bei der Bundespolizei. "Natürlich habe ich in erster Linie Angst, dass ich diesen Job verliere. Wenn ich jetzt im Knast landen würde, hätte ich sicher ganz schlechte Karten. Aber das dürfte mir nach dem aktuellen Stand nicht drohen. Von daher denke ich, dass die Bundespolizei weiter mit mir vorliebnehmen wird", sagte Pechstein.

Ihre Motivation, den Kampf gegen die Instanzen nicht einfach aufzugeben und sich zur Ruhe zu setzen, begründet die 37-Jährige so: "Mittlerweile geht es auch um meine Ehre. Aber ich habe eigentlich das Ziel, noch mal Olympiasiegerin zu werden beziehungsweise eine zehnte Medaille zu erringen."

© SID

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