Eisschnelllauf Olympia
Verletzte Friesinger erwägt Teilnahme an Sprint-WM

Wegen einer Unterschenkelverletzung erwägt Eisschnellläuferin Anni Friesinger ihren Verzicht auf die Mehrkampf-EM in Hamar. Stattdessen plant die Olympiasiegerin einen Start bei der folgenden Sprint-WM in Heerenveen.

Der Ablauf der Olympia-Vorbereitung von Eisschnellläuferin Anni Friesinger steht nach ihrer Unterschenkel-Verletzung weiterhin nicht fest. "Sollte sie bei der Mehrkampf-EM nicht starten, ziehen wir eine Teilnahme an der Sprint-WM in Betracht", sagte ihr Trainer Markus Eicher. Die Mehrkampf-EM findet am 14./15. Januar im norwegischen Hamar statt, eine Woche später steht die Sprint-WM in Heerenveen auf dem Programm.

Bereits abgesagt hat die Welt- und Europameisterin ihre Teilnahme an den deutschen Meisterschaften (6./7. Januar) in Erfurt. "Anni wird trotzdem am Wochenende nach Erfurt kommen. Dann wird sie am Sonntag oder Montag aufs Eis gehen. Wir werden dann entscheiden, ob sie bei der Mehrkampf-EM starten wird", sagte Eicher.

Olympia-Teilnahme "nicht gefährdet"

Am Montag hatten die Ärzte noch eine zehntägige Pause angeordnet. "Eine Woche reicht aus", meinte Verbands-Arzt Dr. Volker Smasal am Dienstagnachmittag nach einer erneuten Untersuchung. Der Arzt diagnostizierte eine drei Zentimter große Schnittwunde oberhalb der Ferse im Bereich der Achillessehne. Die Sehne selbst sei nicht betroffen. "Olympia ist nicht gefährdet", meinte Smasal, der jedoch vor möglichen Infektionen gerade in den ersten Tagen nach dem Eingriff warnte.

© SID

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