Eisschnelllauf Shorttrack
Rekorde für deutsche Shorttracker beim Weltcup

Die deutschen Shorttracker haben beim Weltcup-Auftakt in Salt Lake City gleich vier deutsche Rekorde aufgestellt. Im internationalen Vergleich reichten diese jedoch nicht zu Siegen.

Zum Auftakt des ersten Weltcups der Shorttracker sorgten die deutschen Starter in Salt Lake City für vier nationale Rekorde. Die beste Leistung aus deutscher Sicht lieferte dabei die Männer-Staffel mit Paul Herrmann, Tyson Heung, Robert Becker (alle Dresden) und Sebastian Praus (Mainz), die das 5 000-m-Halbfinale in 6:47,486 Minuten lief und damit nochmals dreieinhalb Sekunden schneller war als bei ihrem im Vorlauf aufgestellten Rekord (6:50,804). Dennoch verfehlte das Quartett den Einzug in den Endlauf knapp und lief am Sonntagabend (Ortszeit) im B-Finale um Platz fünf.

Deutsche Rekorde reichen international nicht

Auch die deutschen Frauen mit Christin Priebst, Bianca Walter (beide Dresden), Aika Klein (Rostock) und Susanne Rudolph (Grafing) liefen im Vorlauf in 4:18,000 Minuten über 3 000 Meter deutschen Rekord. Das chinesische Quartett stellte in 4:07,179 Minuten im Halbfinale einen Weltrekord auf. Der vierte deutsche Rekord ging auf das Konto von Christin Priebst (Dresden), die im 1 000-m-Viertelfinale in 1:30,821 Minuten rund eine halbe Sekunde schneller lief als Yvonne Kunze bei ihrem Rekordlauf vor drei Jahren.

Die ersten Weltcupsiege der Saison holten sich bei den Frauen Olympiasiegerin Wang Meng über 1 000 Meter und Zhou Yang (beide China) über 1 500 Meter sowie auf den gleichen Distanzen der Männer die beiden Südkoreaner Kwak Yoon-Gy und Sun Si-Bak. Die besten deutschen Einzelplatzierungen holten Tyson Heung (Dresden) und Sebastian Praus (Mainz), die im 1 500-m-B-Finale auf Platz zwei bzw. vier liefen.

© SID

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