Eisschnelllauf Verband
Desg will Friesinger-Coach Honorarvertrag geben

Im Streit um Anni Friesingers Trainer Gianni Romme sollen sich die Desg und die Team-Olympiasiegerin angenähert haben. Laut Desg soll Coach Romme nun einen Honorarvertrag über ein Jahr erhalten.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) und Team-Olympiasiegerin Anni Friesinger haben sich im Streit um Trainer Gianni Romme angenähert. Die Lösung soll ein Honorarvertrag sein, den Friesingers Coach Romme von der Desg erhalten soll. Das erklärte Desg-Präsident Gerd Heinze am Dienstag in Berlin. Die Finanzierung des Niederländers ist allerdings weiter unklar. Heinze erklärte erneut, dass dem Verband nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung stünden.

Die Desg und das Lager von Friesinger streiten seit Tagen heftig über den Status und die Finanzierung des Doppel-Olympiasiegers von Nagano. Eine endgültige Lösung soll bei Gesprächen am Donnerstag und Freitag in Berlin herbeigeführt werden. In der Hauptstadt findet von Freitag bis Sonntag der zweite Weltcup statt.

Vertrag zunächst nur für ein Jahr

Romme soll ein Vertrag als Honorartrainer angeboten werden, damit er am Wochenende Friesinger auf dem Eis betreuen kann. Der Vertrag soll auf ein Jahr begrenzt sein. "Man weiß ja nicht, wie lange sich Anni mit Gianni Romme versteht", sagte Heinze. Bis zum ersten Lauf in Berlin müsse Romme den Anti-Doping-Bestimmungen des Verbandes sowie den Vermarktungsregeln zustimmen.

Beim Weltcup-Auftakt in Heerenveen hatte die Desg wegen versicherungstechnischer Bedenken und fehlender Qualifikation Rommes die offizielle Anerkennung als Coach verweigert.

© SID

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