Eisschnelllauf Verband
Eisschnellläufer planen weiterhin mit Franke

Erfolgstrainer Joachim Franke und Claudia Pechstein bleiben vorerst ein Team. Der 66-Jährige und die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) planen eine weitere zweijährige Zusammenarbeit auf Honorarbasis.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) plant weiterhin mit ihrem "Goldschmied" Joachim Franke. Für weitere zwei Jahre soll der Erfolgscoach in den Diensten von Claudia Pechstein und Co. stehen. Der 66-Jährige und Desg-Sportdirektor Günter Schumacher verständigten sich darauf, wie eine weitere Zusammenarbeit auf der veränderten Basis als Honorartrainer aussehen könnte.

"Zunächst einmal geht es um die Zeit bis zur Einzelstrecken-WM 2008 in Berlin. Das wird für Claudia eine ganz wichtige Standortbestimmung sein, ob sie den Weg bis zu den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver bis zu Ende gehen will. Ich gehe davon aus, dass sie diese Vision hat. Das wäre ein tolles Ding", sagte Franke dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Strategieabsprache nach dem 6. Mai

Genauere strategische Absprachen zwischen der fünfmaligen Olympiasiegerin und ihrem langjährigen Trainer wird es erst nach dem 6. Mai geben, wenn Pechstein ihre nacholympische Pause beendet hat und in Berlin zurückerwartet wird.

Die Honorar-Variante mit Franke wird im künftigen Trainerkonzept der Desg in jedem Fall eine Sonderlösung sein. "Insgesamt wird sich Zahl der Bundestrainerstellen mit Sicherheit verringern", erklärte Schumacher mit Blick auf die derzeit drei Cheftrainerstellen (einschließlich Shorttrack und Nachwuchs) sowie insgesamt neun Bundestrainerstellen im Verband, die bis zum 30. Juni dieses Jahres datiert sind. Die Frist für Neubewerbungen um die Stellen war zu Wochenbeginn abgelaufen.

"Sämtliche Trainer, die bisher in verantwortlicher Position sind, haben sich wieder beworben", berichtete Schumacher. Wer jedoch künftig welchen Status bekommt und wie das konkrete Personalkonzept auf dem Weg nach Vancouver aussieht, soll erst Ende nächster Woche nach internen Absprachen mit dem neuen Deutschen Olympischen Sportbund (Dosb) und der Desg-Präsidiumssitung am 5. Mai öffentlich gemacht werden.

© SID

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