Eisschnelllauf Weltcup
Fabris siegt in Salt Lake City mit Weltrekord

Beim Eisschnelllauf-Weltcup in Salt Lake City ist der vierte Weltrekord gefallen. Diesmal war es der Italiener Enrico Fabris, der über 5000m Meter in 6:07,40 Minuten 0,08 Sekunden unter der alten Bestmarke blieb.

Mit einem neuen Weltrekord über 5000m hat der Italiener Enrico Fabris beim Weltcup-Auftakt der Eisschnellläufer in Salt Lake City für das nächste Glanzlicht gesorgt. Der Doppel-Olympiasieger von Turin blieb in 6:07,40 Minuten acht Hundertstelsekunden unter der bisherigen Bestmarke des Niederländers Sven Kramer, die der Weltmeister vor gut acht Monaten in Calgary aufgestellt hatte.

Fabris verwies Kramer (6:07,52), der über diese Strecke seine erste Niederlage seit anderthalben Jahren kassierte, und den Norweger Havard Bökko (6:14,14) auf die Plätze zwei und drei. Der Berliner Tobias Schneider verfehlte in persönlicher Bestzeit von 6:21,55 Minuten den deutschen Rekord des Dresdners Jens Boden nur um 1,4 Sekunden und wurde Achter.

Fabris sorgte im vierten Männerrennen beim Weltcup-Auftakt für den vierten Weltrekord. Vor dem Team-Olympiasieger hatte am Samstag bereits der Finne Pekka Koskela in 1:07,00 Minuten dem US-Amerikaner Shani Davis den Weltrekord über 1 000 m abgenommen. Am Freitag war der Kanadier Jeremy Wotherspoon über 500 m 34,03 Sekunden gelaufen und damit gleich 22 Hundertstel schneller gewesen als der Südkoreaner Lee Kang-Seok, der genau wie die Berlinerin Jenny Wolf im März in Weltrekordzeit den WM-Titel in Salt Lake City geholt hatte. Zudem stellte der Niederländer Erben Wennemars auf der schnellsten Eisbahn der Welt in 1:42,32 Minuten die 1 500-m-Bestzeit von Davis ein.

© SID

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