Eisschnelllauf Weltcup
Fersenbeinbrüche bedrohen Timmers Karriere

Die Karriere von Marianne Timmer hängt am seidenen Faden. Die dreimalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin erlitt bei ihrem Sturz in Heerenveen einen dreifachen Fersenbeinbruch.

Die dreimalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Marianne Timmer hat sich bei ihrem Sturz am Freitag im 500-m-Rennen beim Weltcup in Heerenveen doch schwerer verletzt als ursprünglich angenommen. Bei einer Kernspintomografie am Sonntag wurden bei der 35 Jahre alten Niederländerin drei Brüche im linken Fersenbein sowie zwei Bänderrisse festgestellt. Nach ersten Röntgenaufnahmen im Krankenhaus von Heerenveen war von einer Verstauchung mit einem Bänderanriss gesprochen worden.

Damit fällt Timmer für die Winterspiele im Februar in Vancouver aus. Sie wollte in Kanada eigentlich ihre Karriere beenden. "Wir sind schockiert. Nach ihren Verletzungen in der vergangenen Saison hat sie sich zielstrebig auf Vancouver vorbereitet und war wieder gut in Form. Sie muss nun zwölf Wochen pausieren. Das ist das Olympia-Aus. Ob es das Karriereende ist, kann ich noch nicht sagen. Es ist tragisch", sagte ihr Trainer Jac Orie sichtlich betroffen.

Beim Weltcup-Auftakt in Berlin in der vergangenen Woche hatte Timmer noch den dritten Platz über 1 000 m belegt. 2004 war sie in Nagano (Japan) als erste Niederländerin Sprintweltmeisterin vor Anni Friesinger geworden.

© SID

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