Eisschnelllauf Weltcup
Friesinger und Pechstein kränkeln

Vor dem zweiten Eisschnelllauf-Weltcup der Saison in Salt Lake City klagen die Top-Stars Claudia Pechstein (geschwollene Lymphknoten) und Anni Friesinger (Nachwirkungen eines Infektes) über gesundheitliche Probleme.

Gesundheitliche Schwierigkeiten bereiten den deutschen Kufenstars vor dem zweiten Eisschnelllauf-Weltcup der noch jungen Saison Sorgen. Sowohl Claudia Pechstein (Berlin) als auch Anni Friesinger (Inzell) gehen angeschlagen in die kommenden Rennen in Salt Lake City (18. bis 20. November). Pechstein konnte wegen geschwollener Lymphknoten und einer Halsentzündung nach dem erfolgreichen ersten Weltcup in Calgary am vergangenen Wochenende drei Tage lang nicht auf dem Eis trainieren. Friesinger fehlt wegen der Nachwirkungen eines Infektes weiterhin fast komplett die Stimme. Ein Startverzicht kommt für beide dennoch nicht in Frage.

Friesingers Start über lange Strecken ungewiss

"Es wäre aber vermessen, mir als Ziel zu setzen, meinen Weltrekord über 3000m zurückzuholen", sagte Pechstein, die ihre Bestzeit am vergangenen Samstag an die Kanadierin Cindy Klassen verloren hatte. Die Wahl-Salzburgerin Friesinger erwägt, nur über die kurzen Distanzen an den Start zu gehen: "Ob ich die langen Strecken laufen kann, weiß ich noch nicht."

Dagegen ist Team-Weltmeisterin Sabine Völker nach überstandener Bronchitis auf dem Weg der Besserung. Die Erfurterin will auf der extrem schnellen Olympiabahn von 2002 in Kearns nahe Salt Lake City über 500, 1 000 und 1500m starten. Ihren Saisoneinstand gibt die Berlinerin Monique Garbrecht-Enfeldt. Die ehemalige Sprint-Weltmeisterin hatte nach Motivationsproblemen auf einen Start bei den deutschen Meisterschaften Ende Oktober in Berlin verzichtet.

Weitere Weltrekord-Flut erwartet

Beim ersten Weltcup in Calgary hatten Friesinger und Pechstein gemeinsam mit der Erfurterin Daniela Anschütz einen Weltrekord im Team-Rennen aufgestellt. Friesinger gewann zudem die 1500m. Ebenfalls Weltrekord liefen Klassen, das kanadische Herren-Team und Chad Hedrick (USA) über 5000m. In Salt Lake City wird mit einer ähnlichen Flut von Bestzeiten gerechnet.

© SID

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