Eisschnelllauf Weltcup: Friesingers Verletzung hinterlässt Spuren

Eisschnelllauf Weltcup
Friesingers Verletzung hinterlässt Spuren

Die Genesung der deutschen Goldhoffnung für die Olympischen Spiele, Anni Friesinger, schreitet nur langsam voran. Nach dem schweren Unfall fühle sich die Eisschnellläuferin wieder fit, brauche aber mehr Praxis.

Anni Friesinger ist wieder auf dem Weg der Besserung, eine völlige Genesung der deutschen Goldhoffnung für die Olympischen Spiele in Turin ist aber noch nicht in Sicht. "Ich fühle mich fit, doch mir fehlt eine Woche Eiskontakt. Es wird sich zeigen, wie weit ich bin", sagte Friesinger einen Tag vor ihrem ersten Testwettkampf in Erfurt: "Wichtig ist, dass ich mal wieder drei gleiche Runden laufe."

Die Fleischwunde im Achillessehnen-Bereich sei noch nicht hundertprozentig verheilt. "Die Wunde blutet nicht mehr, ist aber noch da", sagte die 29-Jährige. Ihren ersten Wettkampf will sie am übernächsten Wochenende beim Sprint-Weltcup in Klobenstein absolvieren. Dort stehen für sie die 1000m auf dem Programm.

Derzeit absolviert Friesinger in Erfurt zusammen mit Claudia Pechstein (Berlin) und Daniela Anschütz (Erfurt) ein Trainingslager, in dem hauptsächlich das Mannschaftstraining für den Team-Wettbewerb in Turin auf dem Programm steht. "Das gemeinsame Training war sehr gut, doch die Goldmedaille ist längst noch nicht unter Dach und Fach", sagte Pechstein.

Jan Friesinger hofft auf Olympia-Qualifikation

Für die Winterspiele (10. bis 26. Februar) noch nicht qualifiziert ist Annis Bruder Jan Friesinger, der am Samstag ebenfalls auf dem Erfurter Eis zum entscheidenden Ausscheidungsrennen gegen Jörg Dallmann (Erfurt) um den fünften Platz für den Team-Wettbewerb antritt. Insgesamt rechnet Günter Schumacher, Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg), mit 13 bis 15 Desg-Athleten für Turin.

Offen sind noch die Nominierungen von Judith Hesse (Erfurt) und Dino Gillarduzzi (Inzell). Hesse muss am Wochenende bei der Sprint-WM im niederländischen Heerenveen zweimal unter die besten 16 laufen. Gillarduzzi reicht nach Angaben von Schumacher auf einer Strecke ein Platz unter den besten Zwölf.

© SID

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