Eisschnelllauf Weltcup
Heythausen überzeugt in Moskau

Über 1 500 Meter belegte Stefan Heythausen beim Eisschnelllauf-Weltcup in Moskau den fünften Platz und sorgte für das beste Weltcup-Ergebnis der deutschen Männer seit drei Jahren.

Der neue Cheftrainer der deutschen Eisschnellläufer scheint den richtigen Ton gefunden zu haben. Seitdem Bart Schouten den Posten inne hat, sind die Männer im Aufwärtstrend. So auch der Grefrather Stefan Heythausen, der beim dritten Saison-Weltcup in Moskau über 1 500 Meter in 1:48,00 Minuten den hervorragenden fünften Platz belegte und den deutschen Eisschnellläufern das beste Weltcup-Ergebnis seit drei Jahren bescherte.

"Ich wusste, dass ich in die Top Ten laufen kann, aber dass es der fünfte Rang wird, war natürlich nicht geplant, ist aber um so schöner", sagte Heythausen: "Bart Schouten hat eigentlich immer gesagt, dass wir dort reinlaufen können und jetzt habe ich es einfach mal wahr gemacht."

Der niederländische Ex-Weltrekordler Erben Wennemars (1:46,85) baute derweil durch seinen zweiten Saisonsieg über diese Strecke seine Weltcup-Führung aus. Zweiter wurde Olympiasieger Enrico Fabris (Italien/1:47,30) vor Lokalmatador Iwan Skobrew (1:47,69).

Neben Heythausen konnten die anderen deutschen Starter nicht überzeugen. Nach guten Ergebnissen in Heerenveen und Berlin kamen die Berliner Tobias Schneider (1:49,37) und Samuel Schwarz (1:49,53) nicht über die Plätze 14 beziehungsweise 16 hinaus.

Besser als Heythausen waren aus deutscher Sicht zuletzt im Weltcup nur sein ehemaliger Klubkollege Christian Breuer und der Chemnitzer Frank Dittrich gewesen. Breuer belegte im November 2001 in Den Haag Rang drei über 1500m. Dittrich siegte bei der gleichen Veranstaltung über 10.000m und belegte zwei Jahre später ebenfalls über den "langen Kanten" in Erfurt Rang fünf.

© SID

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