Eisschnelllauf Weltcup: Shani Davis bricht eigenen 1 500-m-Weltrekord

Eisschnelllauf Weltcup
Shani Davis bricht eigenen 1 500-m-Weltrekord

Shani Davis (USA) hat beim Weltcup-Finale der Eisschnellläufer in Calgary seinen eigenen Weltrekord über 1500m verbessert. Über 3000m der Frauen liefen Daniela Anschütz-Thoms und Claudia Pechstein auf Rang zwei und vier.

Beim Weltcup-Finale der Eisschnellläufer in Calgary (Kanada) hat der 1 000-m-Olympiasieger Shani Davis seinen eigenen Weltrekord über 1500m gebrochen. Der 24 Jahre alte US-Amerikaner siegte in 1:42,32 Minuten und unterbot seine alte Bestzeit um 36 Hundertstelsekunden. Diese hatte er vor fast genau einem Jahr ebenfalls auf der Olympiabahn von 1988 aufgestellt. Es war der zweite Weltrekord des Wochenendes nach dem des Niederländers Sven Kramer über 5000m (6:07,48).

Zweiter hinter Davis wurde Erben Wennemars, der in 1:43,24 Minuten einen niederländischen Rekord aufstellte und sich damit nach dem 1 000-m-Gesamtweltcup auch den über 1500m sicherte. Platz drei belegte der Kanadier Denny Morrison (1:43,43).

Die drei deutschen Teilnehmer Tobias Schneider (1:45,82), Samuel Schwarz (1:46,03/beide Berlin) und Stefan Heythausen (1:46,97/Grefrath) liefen alle persönliche Bestleistung, verpassten aber dennoch eine "Top-Ten"-Platzierung. Der deutsche Meister Schneider wurde 17., Schwarz belegte Platz 19, Heythausen erreichte den 22. Rang.

Sablikova gewinnt Weltcup vor Anschütz und Pechstein

Claudia Pechstein verpasste derweil ihren vierten Gesamtweltcup-Sieg. Die 35 Jahre alte Berlinerin belegte beim Weltcup-Finale in Calgary über die 3000m in 3:58,76 Minuten noch zwei Ränge hinter der Erfurterin Daniela Anschütz-Thoms (3:58,59) den vierten Platz und musste damit der erst 19 Jahre alten Europameisterin Martina Sablikova den Langstrecken-Titel überlassen. Anschütz-Thoms verdrängte dort Pechstein noch auf Platz drei.

Die Tschechin Sablikova gewann das Rennen und den direkten Vergleich mit Pechstein in persönlicher Bestzeit von 3:57,04 Minuten und untermauerte damit kurz vor der Einzelstrecken-WM in Salt Lake City (8. bis 11. März) ihre Favoritenstellung eindrucksvoll. Anschütz-Thoms lief erstmals in ihrer Karriere unter vier Minuten und wurde vor der Kanadierin Kristina Groves hervorragende Zweite. Auch die Berlinerin Lucille Opitz, ebenfalls Team-Olympiasiegerin, erreichte eine persönliche Bestzeit (4:04,26) und komplettierte auf Rang 13 das gute Ergebnis für die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg).

© SID

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