Eisschnelllauf Weltcup
Wolf sorgt für weiteren Paukenschlag

Die Berlinerin Jenny Wolf hat beim Weltcup im Eisschnelllauf in Inzell die Strecke über 100m gewonnen und nach ihrem Sieg über 500m am Samstag einen Tag später auf der gleichen Strecke Rang zwei erreicht.

Zum Abschluss des Weltcups im Eisschnelllauf in Inzell hat die Berlinerin Jenny Wolf für einen erneuten Paukenschlag gesorgt. Die 26-Jährige gewann den Lauf auf der nicht-olympischen Strecke über 100m in 10,57 Sekunden und setzte sich in der Weltcup-Wertung mit 180 Punkten an die Spitze.

Bereits über 500m hatte Wolf nach ihrem ersten Platz am Samstag die Führung im Weltcup übernommen. Zweite über 100m wurde die Russin Swetlana Kaykan (10,95 Sekunden) vor der Schwedin Paulina Wallin (11,61).

"Nach den guten Ergebnissen vom Wochenende hoffe ich bei den Olympischen Spielen auf eine Medaille", erklärte Wolf selbstbewusst. Die Berlinerin nutzte die Chance, in Abwesenheit der deutschen Stars wie Anni Friesinger (Inzell) und Claudia Pechstein (Berlin) sowie der Top-Läuferinnen aus Kanada und Asien ins Rampenlicht zu laufen.

Olympiahoffnung Angermüller

Einen respektablen Eindruck hinterließ auch die erst 21 Jahre alte Monique Angermüller, die am Samstag über 1000m in 1:22,49 Minuten auf den vierten Rang gelaufen war. Damit hätte die Berlinerin gemäß des ursprünglichen Reglements die Olympia-Norm erreicht, doch angesichts der nur mäßigen Beteiligung in Inzell soll die Norm nachträglich verschärft werden.

Bei den Männern setzte sich über 500m am Sonntag Dimitri Dorofejew durch. Nachdem der Russe am Samstag die Konkurrenz in 35, 78 Sekunden düpiert hatte, sicherte er sich einen Tag später den Sieg in 35,88 Sekunden.

© SID

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