Eisschnelllauf Weltcup
Wolf sprintet in Milwaukee am Podest vorbei

Beim Auftakt der Eissprinter in Milwaukee hat Jenny Wolf einen Platz auf dem Podium nur knapp verpasst. Die Berlinerin lief über 500m auf den vierten Rang. Den Sieg sicherte sich die Chinesin Manli Wang.

Eine Hundertstelsekunde hat der Berliner Eissprinterin Jenny Wolf beim Weltcup-Auftakt in Milwaukee zu einem Platz auf dem Podest gefehlt. In 38,42 Sekunden lief die Studentin über 500 Meter nur auf den vierten Rang. Die Medaillen machten die Sprinterinnen aus Asien unter sich aus. In der Bahnrekordzeit von 38,01 Sekunden verbuchte die Streckenweltmeisterin Manli Wang aus China ihren zweiten Saisonsieg vor der Japanerin Sayuri Joshii (38,36) und ihrer Landsfrau Beixing Wang (38,41).

In Abwesenheit von Team-Weltmeisterin Sabine Völker (Erfurt) und Ex-Sprintweltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt (Berlin) belegte die Neu-Erfurterin Pamela Zoellner (39,48) Rang 18 in der A-Gruppe.

Asiaten dominieren auch bei den Männern

Auch bei den Männern haben die Asiaten die 500-m-Distanz beherrscht. Das dritte Rennen der Saison sicherte sich der erst 20 Jahre alte Südkoreaner Kang-Seok Lee in 35,20 Sekunden. Zweiter wurde Fengtong Yu (China) in 35,24 Sekunden vor dem mehrfachen Sprintweltmeister Jeremy Wotherspoon (35,27) aus Kanada.

Zum Weltcup-Auftakt der Eisprinter vor einer Woche in Salt Lake City (USA) hatte Lee noch zweimal Platz zwei hinter Weltrekordler Joji Kato (Japan) belegt. In der überdeckten Eisschnelllaufhalle in Milwaukee kam Kato diesmal nur auf den 19. Platz der A-Gruppe.

Einen Bahnrekord in 35,04 Sekunden stellte der Russe Dimitri Dorofejew als Sieger der B-Gruppe auf. In dieser Gruppe kam der Inzeller Dino Gillarduzzi in 35,93 Sekunden als bester deutscher Eissprinter auf Rang acht.

Sieg für Rodriguez

Sprintweltmeisterin Jennifer Rodriguez (USA) hat unterdessen die 1000m in 1:15,50 Minuten vor der italienischen Weltcupsiegerin Chiara Simionato (1:16,03) gewonnen. Dritte wurde Nagano-Olympiasiegerin Marianne Timmer (1:16,53).

Die Neu-Erfurterin Pamela Zoellner kam in 1:18,57 auf Rang 17. Zum Weltcup-Auftakt vor einer Woche hatte die Inzellerin Anni Friesinger beide 1000m-Rennen gewonnen. Friesinger ist in Milwaukee nicht am Start.

Davis erneut siegreich

Eisschnelllauf-Weltrekordler Shani Davis (USA) hat in Milwaukee auch das dritte 1 000-m-Rennen der Saison gewonnen. Eine Woche nach seinem Fabel-Weltrekord auf der Hochlandbahn von Salt Lake City deklassierte der Allround-Weltmeister aus Chicago diesmal in der Bahnrekordzeit von 1:08,33 Minuten. Zweiter wurde Kanadas Sprintweltmeister Jeremy Wotherspoon (1:08,93) vor Streckenweltmeister Even Wetten (1:09,23/Norwegen).

Mit seinem dritten Streckensieg führt Davis in der Weltcup-Wertung mit 300 Punkten und hat 90 Punkte Vorsprung vor Wotherspoon (210). Deutsche Sprinter hatten sich nicht für die A-Gruppe qualifiziert.

© SID

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