Eisschnelllauf WM: Friesinger tritt bei WM kürzer

Eisschnelllauf WM
Friesinger tritt bei WM kürzer

Ohne Anni Friesinger wird Deutschland den Mannschaftswettbewerb der Einzelstrecken-WM in Salt Lake City bestreiten. Claudia Pechstein will hingegen mit Daniela Anschütz-Thoms und Lucille Opitz an den Start gehen.

Ohne Anni Friesinger, aber mit Claudia Pechstein tritt das deutsche Eisschnelllauf-Team im Mannschaftswettbewerb der Einzelstrecken-WM in Salt Lake City (8. bis 11. März) an. Während Friesinger sich ausschließlich auf ihre Einzelstarts über 1 000 und 1 500 Meter konzentrieren will, bekräftigte Pechsteins Trainer Achim Franke nach der Mehrkampf-WM in Heerenveen die Startabsicht seines Schützlings.

"Wenn sie gesund ist, wird Claudia auf jeden Fall im Team laufen. Wir haben dort als Olympiasieger und Titelverteidiger auch eine Verpflichtung", sagte Franke.

Friesinger hatte das deutsche Team bei den Winterspielen zwar zum Sieg geführt, verpasste in Turin aber auch wegen der hohen körperlichen Belastung die angestrebte Einzel-Goldmedaille. "Der Zeitplan in Salt Lake City ist schlecht, es passt einfach nicht", sagte die 30-Jährige.

Eicher hat für Friesinger "volles Verständnis"

Der Teamlauf findet am Samstag statt, einen Tag später will Friesinger über 1000m Gold gewinnen. Aber auch über Pechsteins Paradestrecke 5000m fällt die Entscheidung am Sonntag. Franke glaubt allerdings, dass die Berlinerin den Teamwettbewerb als Vorbereitung gut gebrauchen könne.

Neben Pechstein laufen in Salt Lake die Team-Olympiasiegerinnen Daniela Anschütz-Thoms (Erfurt) und Lucille Opitz (Berlin). Dieses Trio wird auch am kommenden Sonntag beim Weltcup in Erfurt die Generalprobe absolvieren. "Wir haben auch in dieser Besetzung sehr gute Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung", sagte Frauen-Cheftrainer Markus Eicher, der für Friesingers Entscheidung "vollstes Verständnis" hat.

© SID

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