Eisschnelllauf WM
Schurowa triumphiert beim Sprint-WM

Swetlana Schurowa hat sich durch einen Erfolg im abschließenden 1 000-m-Rennen den Gesamtsieg bei der Sprint-WM der Eisschnellläuferinnen in Heerenveen gesichert. Jenny Wolf landete als beste Deutsche auf Rang 13.

Durch einen Sieg im abschließenden 1 000-m-Rennen hat die Russin Swetlana Schurowa die Eisschnelllauf-Sprint-WM in Heerenveen gewonnen. Die 34 Jahre alte 500-m-Weltmeisterin von 1996 setzte sich im Gesamtklassement vor Wang Manli aus China und Chiara Simionato (Italien) durch.

In der Thialf-Halle konnte aus deutscher Sicht derweil nur Jenny Wolf (Berlin) im ersten Rennen den hohen Ansprüchen genügen. "Der erste Tag war sehr gut, danach fehlte mir etwas die Kraft. Mit dem Ergebnis kann ich aber leben", meinte die Weltcup-Führende über 500m, die wegen ihrer großen Schwäche auf der doppelten Distanz (21./23.) und Platz sieben auf der zweiten Kurzstrecke im Endklassement als beste Deutsche aber nur Rang 13 belegte.

"Herbe Klatsche" für Sabine Völker

Sabine Völker blieb hingegen nach zahlreichen gesundheitlichen Rückschlägen in den vergangenen Wochen weit hinter den Erwartungen zurück. "Das ist eine herbe Klatsche für mich. Ich wusste, dass ich nicht in Form bin, aber dass es so desolat werden würde, hätte ich nicht gedacht", meinte die Team-Weltmeisterin, die nach ihrem dritten Platz im Vorjahr diesmal nicht über Rang 15 hinauskam. Immerhin sicherte sie durch einen passables zweites 1 000-m-Rennen (1:18,04) der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) noch den Startplatz für die Sprint-WM 2007 in Hamar.

Freude herrschte dagegen bei Judith Hesse. Die Erfurterin löste durch die Plätze 13 und 14 auf der kurzen Distanz doch noch das Ticket für die Winterspiele in Turin (10. bis 26. Februar). Hesse wollte aber erst die Bestätigung des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) am Mittwoch abwarten. "Ich bange weiter", meinte Hesse.

© SID

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