Eisschnelllauf WM
Siegreiche Friesinger beweist Allround-Qualitäten

Erfolgreicher hätte der Eisschnelllauf-Weltcup in Turin für Anni Friesinger nicht verlaufen können. Nach den Siegen über 1 000, 1 500 und die 3000m gewann die Inzellerin auch im Team-Wettbewerb.

Deutschlands Eisschnelllauf-Queen Anni Friesinger lehrt die Konkurrenz das Fürchten. Beim Weltcup in Turin gelang der Inzellerin ein historischer Vierfach-Erfolg, bei dem sie die Rennen über die 1 000, 1 500, 3000m und auch im Team-Wettbewerb gewan. Vier Triumphe innerhalb eines Weltcups hatte es bei den Allroundern zuvor nie gegeben.

Die Doppel-Weltmeisterin verbuchte mit den vier Erfolgen ihre Weltcup-Siege Nummer 31 bis 34 und scheint sich auf der olympischen Eisbahn schon für Turin 2006 eingelaufen zu haben: "Ich habe diese Bahn gut eingeweiht. Für den Kopf tut´s gut, und ich genieße es sehr."

In allen drei Einzelrennen setzte sich Friesinger gegen ihre große Konkurrentin Cindy Klassen aus Kanada durch, die als Einzige der Deutschen zumindest nahe kam. Über 1000m lief Friesinger sogar ohne Gegnerin - ihre direkte Konkurrentin Chris Witty (USA) hatte verletzt gepasst - zum Triumph. Im Team siegte die 28-Jährige gemeinsam mit den Erfurterinnen Sabine Völker und Daniela Anschütz in 3:04,22 Minuten vor Kanada (3:06,15) und Japan (3:06,45). Damit gewannen die deutschen Damen auch den Weltcup vor Kanada und Russland.

© SID

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