Eisschnelllauf WM
Wolf-Trainer Schubert schiebt Frust

Wegen seiner Nicht-Nominierung für die Einzelstrecken-WM in Salt Lake City ist Thomas Schubert, Trainer von Eisschnellläuferin Jenny Wolf, erbost. "Ich bin traurig", erklärte Schubert.

Wenn sein Schützling Jenny Wolf bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Salt Lake City ab Donnerstag um Medaillen kämpft, muss Christoph Schubert zu Hause am Bildschirm mitfiebern anstatt Wolf an der Strecke anzufeuern. Der Trainer der deutschen Athletin schiebt wegen seiner Nicht-Nominierung für die WM Frust. Schubert durfte Wolf nicht in die USA begleiten, obwohl die 27 Jahre alte Literaturstudentin aus Berlin im Sprint zu den Favoritinnen gehört.

Schubert: "Ich bin traurig"

"Ich bin traurig. Ich habe Jenny an die Weltspitze geführt und musste die ganze Kleinarbeit machen. Wenn es mal etwas zu feiern gibt, sitze ich zu Hause", sagte Schubert, der seinen Schützling zur WM mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel betreuen wird, dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Ich jage Jenny per Internet aufs WM-Siegerpodest."

Wolf selbst hatte bereits vor ihrem Abflug zum Weltcup-Finale nach Calgary kritisiert, dass ihr Trainer sie nicht begleiten dürfe: "Warum werde ich nicht genauso behandelt wie andere Medaillen-Kandidatinnen?" Die Sprinterin befindet sich derzeit in blendender Form und hat sich die Weltcup-Gesamtsiege über 100 und 500m gesichert.

© SID

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