Endstand 7:6
FC Schalke 04 nach Elfmeterkrimi im Pokal-Finale

Der FC Schalke 04 steht nach einem Elfmeterkrimi gegen Cupverteidiger Werder Bremen zum elften Mal in der Vereinsgeschichte im Pokal-Finale und hat damit die Chance auf einen Titelgewinn in dieser Saison gewahrt.

HB GELSENKIRCHEN. Torwart Frank Rost verwandelte im dramatischen Halbfinale am Dienstagabend als siebter Schütze seines Teams den entscheidenden Elfmeter zum 7:6. Zuvor hatte der überragende Ex-Bremer drei Elfmeter gehalten. Nach 90 Minuten hatte es 1:1, nach der Verlängerung 2:2 gestanden.

Im Endspiel trifft der viermalige Pokalsieger Schalke am 28. Mai im Berliner Olympiastadion auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Arminia Bielefeld und Bayern München, das am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF) ausgespielt wird. Werder Bremen hingegen geht nach dem Double im vergangenen Jahr diesmal leer aus, denn in der Meisterschaft hatten sich beide Teams schon am vergangenen Wochenende von allen Titelträumen verabschieden müssen.

"In so einer Situation muss man als Mannschaftskapitän hingehen und nicht einen jungen Spieler schießen lassen", sagte Pokal-Held Rost, der Mike Hanke vom Elfmeterpunkt weggeschickt und das Heft selbst in die Hand genommen hatte. Für Schalke-Trainer Ralf Rangnick war es "ein unglaubliches Spiel. Für uns war es wichtig, das Spiel zu gewinnen nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen in der Bundesliga."

Im Duell der Frustrierten hatte Ebbe Sand Schalke vor 61 524 Zuschauern in der ausverkauften Arena AufSchalke mit 1:0 in Führung gebracht (64.). Valerien Ismael erzwang mit dem 1:1 (84.) die Verlängerung, in der Bremen durch Tim Borowski zunächst in Front lag (94.). Doch ausgerechnet der frühere Werder-Torjäger Ailton machte mit dem 2:2 (96.) den Vorteil wieder wett.

Nach den Pleiten vom Wochenende waren Schalke und Bremen in der Pokal-Partie auf Wiedergutmachung aus. Die Partie wurde mit hohem Tempo und großem Einsatz geführt. So als der Ex-Bremer Mladen Krstajic mit einem Schubser in die Bande Werder-Stürmer Nelson Valdez eine blutende Wunde am Kopf zufügte (18.).

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