Entscheidung auf der Königsstrecke
50 Kilometer bis zum goldenen Abschluss

Es ist die letzte Einzel-Entscheidung bei Olympia. 50 Kilometer warten auf die Langläufer in San Sicario. Die Königsstrecke verlangt den Athleten noch einmal alles ab - mit dabei drei deutsche Hoffnungen.

HB TURIN. Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle erwartet zum Olympia-Abschluss am Sonntag über 50 Kilometer ein dramatisches Rennen. Vor allen an den Anstiegen werde es hoch hergehen. "Ich hoffe, es kommt wie bei den Frauen zu einem Spurt und es ist ein deutscher Anzug dabei", sagte Behle am Freitag.

Er schickt mit Weltcup-Spitzenreiter Tobias Angerer (Vachendorf), René Sommerfeldt (Oberwiesenthal) und Jens Filbrich (Frankenhain) drei Athleten in den Massenstart-Wettbewerb im Langlaufstadion von Pragelato. "Das Herren-Rennen wird anders verlaufen als der 30er der Damen", ist sich Behle sicher. Er erwartet vor allem vom Italiener Pietro Piller Cottrer zahlreiche Attacken, um das Feld zu sprengen. "Aber er muss es allein machen, die anderen werden ihm nicht helfen", erklärte Behle, der zumindest drei Runden lang ein eher verhaltenes Tempo erwartet.

"Wir müssen fünf Mal den Anstieg hoch, das wird hart und uns alles abverlangen", sagte Angerer vor dem Rennen. "Ich hatte nach der Staffel eine Woche Zeit, mich darauf vorzubereiten. Für mich ist noch etwas drin", bemerkte der Vachendorfer optimistisch. Viel wird von der Qualität des Materials abhängen. "Neben den Anstiegen gibt es auch lange Gleitpassagen. Wenn du da einen guten Ski hast, kannst du Lücken zufahren. Das müsste unseren Athleten zugute kommen", sagte Behle.

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